„Mord auf Raten“ – Schluss mit Pestiziden in unserem Essen!

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Eigentlich sollten Obst und Gemüse wichtige Nährstoffe und Vitamine enthalten, doch während diese immer weniger werden, nehmen die für den Menschen gefährlichen Pestiziden zu.

Pestizide gehören nicht auf das Feld und schon gar nicht auf unsere Teller! Schon erschreckend: In rund 80 Prozent konventionell produziertem Obst und Gemüse sind Pestizide nachweisbar. Doch es betrifft nicht nur Obst und Gemüse, sondern zum Beispiel auch Bier und Backwaren. Gerste ist unverzichtbar zum Bier brauen, denn aus Gerste wird vor allem Malz hergestellt.

Gerste ist außerdem in Breien und Müslimischungen zu finden. Doch war Ihnen bekannt, dass Gerste eine regelrechte Giftdusche erhält und zwar von der Saat bis zur Ernte? Folgende Pflanzenschutzmittel werden laut Landwirtschaftskammer bei der Sommergerste eingesetzt: Beizmittel, Fungizide, Glyphosat, Herbizide, Insektizide, Molluskizide und sogar Wachstumsregler.

Und wenn Sie glauben, es geht nicht schlimmer, dann müssen wir Sie enttäuschen. Denn obwohl bekannt ist, welche Folgen die Giftduschen haben, werden diese nicht verboten. Warum auch? Der Protest des Verbrauchers bleibt aus. Die Verantwortlichen werden von den Konzernen mit „süßen Lockmittel“ gefüttert. Nun sollte man auch wissen, dass die, die diese Giftduschen herstellen, auch gleich ein Pharmakonzern sind und so profitiert man eben doppelt und dreifach.

Das nennt sich dann Wachstum. Wir nennen das Mord auf Raten. Weltweit gibt es inzwischen mehr als 50.000 verschiedene Pflanzenschutzmittel, die mit über 600 verschiedenen Zutaten hergestellt werden. Danach dürfte es gar keine Schädlinge mehr geben.

Früher hieß es immer, lass die Finger von Chemie, das ist gefährlich, heute sind wir von Chemikalien umgeben und keinen interessiert es scheinbar.

Die Macht der Pestizidenhersteller, wie  Bayer-Monsanto, BASF, DOW UND DUPONT oder Syngenta, die  vom chinesischen Chemiekonzern Chem China gekauft wurde, sind groß und mächtig.

Nun nehmen wir mal an, Sie essen zum Frühstück Müsli, mit all diesen Giften,  zwischen durch eine Banane , die nicht nur mit  Ethylen begast wurde, sondern auch mit über 20 Pestiziden behandelt wurde. Mittags gibt es dann ein Fleischgericht, hier kommt nicht nur Antibiotika zum Einsatz, sondern wurden die Tiere auch mit Futtermittel gefüttert, das ebenfalls mit einer Giftdusche behandelt wurde.

Abends dann nicht nur Brot, wo das Getreide auch mit einer Giftdusche verfeinert ist, sondern auch ein Glas Bier. Und zum Schluß noch ein Stück Schokolade, man gönnt sich ja sonst nichts und sie bekommen dann evtl eine volle Dröhnung Blei und Cadmium.

Sogar  in Babynahrung werden Schadstoffe gefunden. Auch aktuelle Tests fanden Chemikalien in Babynahrung für Säuglinge. Und dann wundern sich die Krankenkassen, dass immer mehr Menschen krank werden oder Schulen, dass die Kinder verdummen.

Sind Pestizide notwendig, um die Welt zu ernähren?

Glaubt man den Konzernen, die Pestiziden herstellen, braucht man diese Chemikalien, damit keiner verhungert. Doch das stimmt nicht, denn ein wissenschaftlicher Artikel zeigt, der in Januar 2019 in der Zeitschrift Communications Biology veröffentlicht wurde, dass es nicht notwendig sei und schlägt vor, natürliche Feinde als Alternative zu Pestiziden einzusetzen. Experten zufolge entlastet die biologische Schädlingsbekämpfung das Land und trägt zur Erhaltung der natürlichen Umwelt bei.

Die Autoren des Artikels sind eine Gruppe von Forschern der Universität für Land- und Forstwirtschaft von Fujian (China) und des Zentrums für internationale Zusammenarbeit in der landwirtschaftlichen Forschung für Entwicklung (CIRAD), zu denen Entomologen (Insektenexperten), Biologen, die auf den Schutz von Ökosystemen spezialisiert sind, Agrarökologen und Geographen gehören.

Ziel der Experten ist es, den weit verbreiteten Glauben zu beseitigen, dass die biologische Schädlingsbekämpfung eine Gefahr für Nutzpflanzen und die Menschheit darstellt, weil sie weniger wirksam ist. Es ist nicht die erste Studie dieser Art, die belegt, dass Pestiziden nicht notwendig sind.

Frankreich macht es vor – nennt sich „Zero-Pestizid“, also ohne Pestizide. In Frankreich haben sich innerhalb eines Jahres 3.000 Produzenten von Obst und Gemüse der „Zero-Pestizid“ angeschlossen, die Pestizide vermeiden, indem sie Netze, unterschiedliche agronomische Techniken und Fruchtfolge verwenden. Denn auch in Frankreich sind fast 80% der Ansicht, dass die Lebensmittel gesundheitsschädlich sind, und sie wollen Lebensmittel ohne Pestizide. und bekommen es jetzt auch.

Brauereien müssen erstmals Gerste importieren

Der Klimawandel wirkt sich stark auf hitzeanfällige Getreidesorten aus. Davon betroffen ist auch die heimische Sommergerste, die zum Großteil in Niederösterreich angebaut wird. Weil es im Vorjahr zu wenig Braugerste gab, mussten die Brauereien erstmals Gerste aus dem Ausland importieren, so ein aktueller Bericht aus Österreich.  Die Frage, die wir uns stellen,  handelt es sich bei den Importen um genmanipulierte Gerste? 

Und in Deutschland? Dazu schreibt der Konzern KWS: Gerste: So vielseitig wie nie

Gerste ist als Futter- und Braugetreide bekannt. Der Anbau erstreckt sich über ganz Deutschland, ob als zweizeilige oder mehrzeilige Winter- oder auch Sommergerste. Allein Wintergerste ist mit ca. 1,21 Mio. ha Anbaufläche die zweitgrößte Getreideart in Deutschland. Etwa 370.000 ha sind Sommergerste  und davon etwa 80% Braugerstensorten.

Schon mehrfach enthüllten Tests, dass beliebte Biersorten mit BayerMonsantos Unkrautvernichter belastet sind.

Aus Gerste wird Malz hergestellt, ein wichtiger Bestandteil von Bier und nun schauen Sie sich Folgendes an:

Gerste.jpg

https://www.lksh.de/landwirtschaft/pflanze/getreide/sommergerste/

Daran sehen Sie, dass die Gerste eine volle Dröhnung Gift bekommt.

Graupen – Vom Kriegsessen zur Delikatesse

Gerste ist außerdem in Breien und Müslimischungen zu finden. In Form von Graupen ist die Gerste auch Bestandteil vieler traditioneller Gerichte wie Grütze oder Suppe. Hierzu werden die Gerstenkörner geschält, geschliffen und poliert.

Durch das Schälen sind sie besonders gut bekömmlich, haben aber auch einen relativ geringen Nährwert, so ein Bericht von NDR  Waren Graupen lange Zeit als Kriegsessen verschmäht, erfreuen sie sich heute wieder wachsender Beliebtheit, etwa als Graupenrisotto oder als süßes Dessert mit Früchten.

Und auch bei Wintergerste ist Folgendes erlaubt:

Wintergerste.jpg

https://www.lksh.de/landwirtschaft/pflanze/getreide/wintergerste/

Schon kleinste Mengen von Chlorpyrifos können zu schweren gesundheitlichen Schäden führen — vor allem bei Kindern.

War Ihnen bekannt, dass nicht alle Lieferungen von Obst und Gemüse aus fernen Ländern kontrolliert werden? Beispiel Zitronen aus der Türkei! Die Türkei ist dafür bekannt, große Mengen an Pestiziden zu verwenden. Seit dem 1. Januar 2017 werden Zitronen, die von der Türkei in die Europäische Union exportiert werden, einer erhöhten Kontrolle unterliegen, um zu prüfen, ob sie die europäische Gesetzgebung im Bezug auf Schädlingsbekämpfungsmittelrückstände erfüllen. Das bedeutet, die Kontrollen wurden verdoppelt und zwar statt 5% jetzt 10% der in die Europäische Union importierten Ware.

Äpfel kommen mittlerweile aus allen Ecken der Welt. Äpfel sind lecker und gesund, doch kaufen Sie heute Äpfel, bekommen Sie noch zusätzlich eine eine Ladung Chemie dazu.

Obwohl auch Deutschland ein Apfelland ist, gehören die Äpfel aus Neuseeland, Argentinien oder Südafrika zu den wichtigsten in den Regalen der Supermärkte. Äpfel kommen mittlerweile aus allen Ecken der Welt. Und weil alles billig sein soll, kommen auch viele Äpfel aus Polen.

In Schweden hat die schwedische ICA Supermarktkette 19 Tonnen polnischen Äpfeln aus dem Verkauf genommen, aufgrund eines gefährlich hohen Pestizidgehaltes. Laut dem schwedischen SVT public television, wurde die Ladung polnischer Äpfel der Sorte Paula Red von der nationalen Nahrungsmittelagentur des Landes getestet. Die Frucht wies 0,08 Milligramm des Pestizides Chlorpyrifos aus. Die erlaubte Norm für die Chemikalie ist 0.01 Milligramm. Laut Experten, können übermäßige Mengen an Chlorpyrifos zu Gehirnschäden führen.

Kennen Sie Chlorpyrifos? Ein sehr umstrittenes, gefährliches Pestizid!  Chlorpyrifos ist ein Organophosphat, das aus derselben chemischen Familie stammt wie Nervengifte, darunter Sarin, das für seinen schrecklichen Einsatz im  1.Weltkrieg berühmt ist. Obwohl schon lange bekannt ist, welche Auswirkungen Chlorpyrifos auf das menschliche Gehirn hat, wurde es 2006 in der EU zugelassen.

In den USA sollten Pestizide mit dem Wirkstoff Chlorpyrifos, die im Zusammenhang mit neurologischen Problemen stehen, verboten werden. Eigentlich, denn wie immer, wird den Profiten der Chemieindustrie eine höhere Priorität eingeräumt als der Gesundheit unserer Kinder.

Wenn Pestizide so gefährlich sind, warum werden diese überhaupt zugelassen ?

Wir sind mit einer Seuche von chemisch-bedingten Krankheiten in  Europa konfrontiert gemäß einer zunehmenden Anzahl von Wissenschaftlern und medizinischen Fachleuten. Die Zeit, diese gefährlichen Pestizide zu verbieten, ist schon längst überfällig. Weltweit gibt es inzwischen mehr als 50.000 verschiedene Pflanzenschutzmittel, die mit über 600 verschiedenen Zutaten hergestellt werden. Danach dürfte es gar keine Schädlinge mehr geben.

In einem durchschnittlichen Einkaufswagen stecken ca. 50 000 Kilometer!

Ein Wahnsinn: Da werden Lebensmittel um die ganze Welt gekarrt, ob Obst und Gemüse oder auch Fleisch. Wer weiß wirklich noch, woher die Produkte kommen, die der Verbraucher in seinem Einkaufswagen legt? Weintrauben aus Afrika, Spargel aus Peru oder Spargel in Gläsern aus China. Auch der Apfel reist global, und da Fleisch billig in Brasilien produziert wird, landet es weltweit auf den Tellern.

Chlorpyrifos-haltige Produkte landet  durch importierte Lebensmittel auf unseren Tellern.

So zeigt eine kürzlich veröffentlichte Analyse, dass 39% der in der EU untersuchten Pampelmusen, 29% der Orangen und 25% der Mandarinen Chlorpyrifos-Rückstände aufweisen.  Polen führt die Charts als das Land mit der höchsten Kontamination von Chlorpyrifos in Äpfeln an.

Beispiele:

  • Chlorpyrifos wurde in Schweden noch nie für landwirtschaftliche Zwecke registriert und doch berichteten im Jahr 2013 schwedische Forscher über Ergebnisse von Chlorpyrifos und anderen Pestiziden im Urin von Frauen mittleren Alters, einer Gruppe mit hohem Obst- und Gemüsekonsum.
  • Im Jahr 2016 fanden Studien des dänischen Umweltministeriums bei neun von zehn Kindern und ihren Müttern Chlorpyrifos im Urin.
  • In Wallonien, dem französischsprachigen Teil Belgiens, fand das Public Service Scientific Institute 2018 in 100 Prozent der Urinproben von 258 Schülern im Alter von 9 bis 12 Jahren Rückstände von Chlorpyrifos.

Eine EU-Genehmigung für den Wirkstoff läuft noch bis zum 31.01.2020. Chlorpyrifos befindet sich zurzeit in der behördlichen Begutachtung.

Selbst in geringen Dosen kann Chlorpyrifos die frühkindliche Entwicklung von Gehirn und Hormonsystem schädigen. Wissenschaftler*innen haben Zusammenhänge zwischen Chlorpyrifos und einem geringeren Intelligenzquotienten bei Kindern sowie Autismus und späterer Parkinson’scher Krankheit festgestellt.

Es gibt eine Vielzahl von  Beiträgen, die belegen, dass die Behörden in der Vergangenheit hunderte von publizierten Studien zur Neurotoxizität vernachlässigt haben.

Ein Zusammenschluss von sechs Nichtregierungsorganisationen aus vier europäischen Ländern, einschließlich PAN Germany, fordert in einer heute veröffentlichten Presseerklärung die Behörden auf, Chlorpyrifos für immer zu verbieten.

Ob für den Anbau von Kaffee, Obst, Tee, Gemüse u. v. m., Pestizide sind stets unsichtbare Begleiter, die durch Rückstände in importierten Lebensmitteln sich wiederum auf der ganzen Welt verbreiten. 

Regierung und Industrie weigern sich, Konsequenzen zu ziehen

Viele unserer Grundnahrungsmittel sehen wir als selbstverständlich an. Selten denken wir ernsthaft über ihre Herkunft nach.

Rund um die Welt setzen sich in der Landwirtschaft westliche Anbaumethoden durch: Monokulturen sogenannter Hochertragssorten in Verbindung mit einem hohen Einsatz von Düngemitteln, Pestiziden und Wasser.

Wenn wir es zulassen, dass die Weltmarktführer der Pestizidproduktion, nämlich Bayer- Monsanto, Dow und DuPont, Syngenta oder BASF, wie bisher ihre Giftbrühe auf den Feldern versprühen, so ist es „Mord auf Raten“.

Jetzt Petition unterzeichnen „Schluss mit Pestiziden in unserem Essen“

Quelle :https://dirtyworld1.wordpress.com/2019/08/12/mord-auf-raten-schluss-mit-pestiziden-in-unserem-essen/

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