Hillary Clinton freut sich über Assanges Verhaftung in London – Twitter schlägt zurück 5/5 (2)

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Der ehemalige Staatssekretär und Präsidentschaftskandidat 2016 hat mit dem Gründer von WikiLeaks, der gestern wegen eines Auslieferungsbefehls der USA verhaftet wurde, einiges zu geben. Im Jahr 2016 hatten die Whistleblower durch ihre Präsidentschaftskampagne schädliche interne Kommunikationen durchlaufen, die letztendlich mit einer Niederlage endeten. 

Hillary Clinton hat sich gegen Julian Assange durchgesetzt, der festgenommen und aus der ecuadorianischen Botschaft herausgeschleppt wurde , wo er jahrelang gelebt hatte, um der Verfolgung in den USA zu entgehen. Sie begrüßte diese neue dramatische Wendung in Assanges Geschichte, als sie während ihrer Vortragsreise auf der Bühne des New Yorker Beacon Theatre sprach. 

Der ehemalige US-Außenminister, der 2016 für den Präsidenten kandidierte, sagte, der WikiLeaks-Gründer müsse „für das, was er getan hat, die Verantwortung übernehmen, zumindest weil es angeklagt wurde“.

„Ich denke, es ist aus der Anklageschrift klar, dass es nicht darum geht, den Journalismus zu bestrafen. Es geht darum, das Hacken eines Militärcomputers zu unterstützen, um Informationen von der Regierung der Vereinigten Staaten zu stehlen, und schauen, ich werde abwarten, was mit dem US-Militär passiert Anklagen und wie es weitergeht, aber er hat die Kaution in Großbritannien übersprungen „, sagte Clinton, dessen Kampagne ebenso wie das Democratic National Committeevon WikiLeaks 2016 mit ihren gestohlenen E-Mails aufgedeckt wurde. 

Clinton nutzte auch die Gelegenheit, die Regierung von Donald Trump anzugreifen, und kommentierte die Festnahme des australischen Whistleblowers. 

„Ich denke, es ist ein bisschen ironisch, dass er der einzige Ausländer ist, den diese Regierung in den Vereinigten Staaten begrüßen würde“, sagte sie.

Ihr Ankläger gegen Assange erhielt online eine gemischte Antwort. 

Viele schlugen gegen den ehemaligen Staatssekretär, verspotteten ihren Angriff auf Assange und bestanden darauf, dass sie hinter Gittern sein sollte.

Es gab jedoch keinen Mangel an Kommentatoren, die sich zu Assange schlugen und seine Verhaftung anfeuerten.

Quelle: SputnikNews.com (Auszug)

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2 COMMENTS

  1. Fall Assange zeigt, Medien sind Huren und Verräter

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2019/04/fall-assange-zeigt-medien-sind-huren.html

    Julian Assange und Wikileaks haben genau das gemacht, was die Medien als „vierte Gewalt“ im Staat eigentlich tun sollten, nämlich, die Korruption und Verbrechen des Staates aufzuzeigen. Es gab mal Zeiten, da haben die Medien das getan, aber diese sind schon lange vorbei. Ich erinnere an „Die Spiegel-Affäre 1962“, oder an die Veröffentlichung der „Pentagon-Papiere 1971“ durch die New York Times, oder die Aufdeckung der „Watergate-Affäre 1974“ durch die Washington Post.

    Spätestens seit 9/11 und seitdem sie „ins Bett“ mit dem US-Militär in die Angriffskriege gingen, sind die Medien gehorsame Propagandisten des Staates geworden, sind die Public-Relations- und Presseabteilung der Verbrecher an der Macht.

    Mein Kommentar

    Jetzt weiß man warum sich der Westen als WERTEGEMEINSCHAFT bezeichnet und mit Rothschild als Herrscher dieser Gemeinschaft wird es NIE FRIEDEN GEBEN….denn wie sollte er dann sein Geld verdienen.

    Die Werte bestenhen darin, daß die Wahrheit über deren üble Machenschaften nicht herauskommen.

    Alle mit den USA befreundeten Länder, also die NATO-Länder, kann man getrost als SCHEINDEMOKRATIEN bezeichen.

    In diesen Ländern wird ständig gegen Russland China, Iran, usw. gehetzt und diesen angebliche Angriffsbereitschaft unterstellt, doch in Wahrheit sind es die USA und die NATO-Vasallen, die keinen Krieg zur Eroberung von Öl und Weltbeherrschung auslassen.

    Auch die Politik mit Migranten das eigene Volk zu vernichten kann man so verstehen, dass diese Staaten DUMME BÜRGER BRAUCHT die sie weiterhin im Amt lassen….die echten DEUTSCHEN werden ihnen schon zu gefährlich.

  2. Freeman schreibt

    In einem Gespräch mit Journalisten im Oval Office am Donnerstag, Stunden nach der Festnahme von Assange in London, sagte Trump: „Ich weiss nichts über WikiLeaks. Das ist nicht meine Sache.“

    Trump war damals 2016 aber über Wikileaks begeistert, als die Seite eine wichtige Rolle bei den US-Präsidentschaftswahlen spielte, nachdem sie eine Reihe von Dokumenten veröffentlicht hatte, die aus der Kampagne von Hillary Clinton durchgesickert waren.

    Der damalige Kandidat Trump bezeichnete die Arbeit der Webseite als „erstaunlich“ und sagte, er „liebe“ was sie tat.

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