Wenn es Engelshaar regnet – eine Laune der Natur oder ein himmlischer Gruß unserer außerirdischen Freunde? (Video)

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UFOs hinterlassen in der Luft und am Boden die unterschiedlichsten Arten von Spuren. Sehr häufig wurde in der Vergangenheit in der Nähe von UFOs eine faserige Substanz beobachtet, die vom Himmel herabregnete, Ufo Forscher gaben ihr die Bezeichnung Engelshaar.

Leider hatten Wissenschaftler bisher nur in sehr wenigen Fällen die Möglichkeit, diese Substanz zu untersuchen. Das Engelshaar-Phänomen ist nicht neu, sondern zieht sich wie der berühmte „Rote Faden“ durch die UFO-Geschichte und wurde sogar schon im Jahre 196 n. Chr. beobachtet. Der berühmteste Zwischenfall der Neuzeit ereignete sich 1954 im italienischen Florenz. Von Frank Schwede.

Es geschah während eines Fußballspiels im Oktober, Tausende begeisterte Fußballanhänger sahen plötzlich über dem Stadion ein UFO am Himmel. Im Stadion selbst kam es daraufhin zu tumultartigen Szenen, sodass das Spiel für eine Weile unterbrochen werden musste.

Als das merkwürdige Objekt wieder verschwunden war, regnete es plötzlich eine flockenartige Substanz vom Himmel, die viele Augenzeugen an Watte erinnerte, später sprachen die Zeugen gegenüber örtlichen Medienvertretern sogar davon, dass sie sich zeitweilig wie in Spinnengewebe gehüllt fühlten.

Das seltsame Zeug fand sich überall: an Bäumen, auf Hausdächern, auf den Windschutzscheiben der Autos, auch auf Straßen und Plätzen. Keiner der Augenzeugen konnte sich erklären, woher das fluffige Zeug kam, geschweige um welche Art von Substanz es sich dabei handelte.

Allerdings sammelten einige Zeugen Proben davon und reichten sie im chemischen Institut der Florentiner Universität ein. In einem abschließenden Bericht von Professor Giovanni Canneri heißt es, dass es sich bei dem Material um eine faserige Struktur mit großer mechanischer Festigkeit handelt.

Weiter ist in dem Bericht zu lesen, dass sich das Material bei Erhitzen verhärtet und einen schmelzbaren und transparenten Rückstand hinterlässt. Darin finden sich laut Canneris überwiegend Bor, Silizium, Kalzium und Magnesium sowie zahlreiche Substanzen einer fadenförmigen, makromolekularen Struktur. Aus physikalischer Sicht könnte es sich um borsiliziumhaltiges Glas handeln (Einflussreiche Unternehmer und ehemalige Militärangehörige versuchen die Akte UFO unter Verschluss zu halten).

In UFO-Kreisen spricht man in diesem vorliegenden Fall von Engelshaar, in Wissenschaftskreisen geht man eher von der Vermutung aus, dass diese Substanz von Spinnen produziert wird. Spinnen sondern bekanntlich eine Art flüssige Seide ab, entlang der sie sich aufwärts bewegen können. Beim Aufsitzen auf einen festen Gegenstand löst sich die Spinne von diesem Faden wieder, der schließlich im Wind weggetrieben wird.

Wissenschaftler vermuten also, dass es bei einer großen Zahl von auf Wanderschaft befindlichen Spinnen auch zu einer vermehrten Ansammlung dieser fadenartigen Substanz kommen kann, die sich natürlich in entsprechend großer Menge in der näheren Umgebung verteilen kann

Allerdings passiert dies nicht zu allen Jahreszeiten. Sehr oft nämlich tritt dieses Phänomen auch in eher kalter Jahreszeit auf. Außerdem hat die Analyse aus Florenz ergeben, dass es sich in diesem vorliegenden Fall um keinen von Spinnen produzierten Stoff gehandelt hat.

Zahlreiche UFO-Forscher gehen deshalb sehr oft von der Vermutung aus, dass es zwischen dem Auftreten von Engelshaar und UFOs einen kausalen Zusammenhang gibt. Allerdings ist die chemische Zusammensetzung der Stoffe, die im Engelshaar gefunden wurden, nicht immer gleich, wie der folgende Fall aus der portugiesischen Stadt Evoran vom 2. November 1959 zeigt.

In den Mittagsstunden überflogen laut Zeugenaussagen zwei seltsame Objekte die Kleinstadt. Wie die Zeugen weiter berichteten, wurde kurze Zeit später in den Straßen, auf Dächern und Autos ebenfalls eine fadenartige Substanz gefunden.

Einer der Augenzeugen war Professor Joaquim Guedes Gomeral, Leiter der Handels- und Industrieschule von Évora. Laut seiner Aussage war es ein klarer und schöner Tag, ohne eine einzige Wolke am Himmel.

Später sagte Gomeral, dass es einer der Schüler gewesen sei, der ihn auf die zwei blauen Objekte aufmerksam gemacht habe, die sich am Himmel über der Stadt bewegten. Der Schulleiter holte daraufhin sein Teleskop, um das Geschehen besser und genauer beobachten zu können. Pilot Conceiçao e Silva: „Plötzliche fielen seltsame Fäden vom Himmel.“

Nach Aussage Gomerals nahmen beide Objekte nach einer Weile an Höhe zu und verschwanden wieder. Dann erst sahen der Schulleitern und weitere Augenzeugen, wie es Fäden vom Himmel regnete. Doch Evora sollte an diesem Tag nicht der einzige Ort in Portugal sein, an dem dieses Phänomen auftrat.

Mehrere hundert Kilometer weit von Evora entfernt, auf einem Militärstützpunkt, bereitete sich der Pilot Conceiçao e Silva auf ein anstehendes Flugtraining vor. Silva sagte später gegenüber Medienvertretern der örtlichen Presse, dass es ein klarer, schöner aber sein sehr kalter Tag gewesen sei. Weiter sagte Silva, dass seine Staffel bereits auf die Startfreigabe wartete, als plötzlich diese seltsamen Fäden vom Himmel fielen.

Während das Spektakel auf der Militärbasis nur wenige Minuten dauerte, konnte das ungewöhnliche Phänomen in Évora fast vier Stunden lang beobachtet werden. Der Niederschlag war hier so intensiv, dass die Menschen die Substanz regelrecht einsammeln konnten, obwohl sie fein wie Spinnenseide war.

Mikroskopische Untersuchungen haben später ergeben, dass es sich in diesem vorliegenden Fall um Lebewesen mit zehn Tentakeln gehandelt hat, die von einer klaren, gallertartigen Substanz umwickelt waren.

Die Biologin Dr. María José Escaria Santos bestätigte die Analyse und kam zu dem Ergebnis, dass die hier gefundene Lebensform der Coelenterata ähnelt, zu der auch Seeanemonen und andere Korallentiere gehören. Auch die renommierte Lisboa Faculty of Science erhielt eine der Proben, die aber von einem Brand vernichtetet wurde.

Zwanzig Jahre später wurde auch das CTEC (Centro Transdisciplinar de Estudios de Consciencia) durch einen Artikel der örtlichen Zeitung auf den Vorfall aufmerksam. Dazu muss man wissen, dass sich das CTEC aus Wissenschaftlern aus verschiedenen Ländern und aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen zusammensetzt, die sich mit der Erforschung unerklärlicher Phänomene beschäftigen.

Umgehend nahmen CTEC-Mitglieder die Untersuchungen auf und sprachen unter anderem auch mit Augenzeugen, was schließlich zu dem Ergebnis führte, dass auch seitens des CTEC ein Zusammenhang zwischen Engelshaar und UFOs nicht ausgeschlossen werden konnte..

Allerdings teilten nicht alle CTEC Mitglieder diese Ansicht, weil sie einige Zeugenaussagen nicht für schlüssig hielten. Jedoch meinte CTEC Mitarbeiter Raul Berenguel in einem abschließenden Bericht, dass man das Vorhandensein mikroskopisch kleiner Arten in großen Höhen nicht komplett auszuschließen könne. Nach Worten Berenguels sei das in etwa vergleichbar mit der jüngsten Entdeckung von Bakterien, die auch an den unwirtlichsten Orten überlebensfähig seien.

Dass Engelshaar kein Phänomen der Neuzeit ist, beweist unter anderem ein Vorfall, der sich an einem Septembermorgen im Jahr 1741 in dem englischen Dorf Selborne im Bezirk East Hampshire ereignete. Zäune und ganze Felder waren hier an jenem Herbstmorgen mit einer spinnenwebartigen Substanz bedeckt.

Augenzeugenberichten zufolge sah die Landschaft zu diesem Zeitpunkt aus, als sei sie mit übereinanderliegenden Haarnetzen überzogen worden. Weiter heißt es in den Bericht, dass es so schlimm gewesen sei, dass sich Hunde die Spinnenweben mit ihren Vorderpfoten von der Schnauze kratzen mussten.

Dass Engelshaar in direktem Zusammenhang mit UFOs steht, konnte bisher von keinem Wissenschaftler zu Hundertprozent bestätigt werden. Allerdings geht der US amerikanische UFO-Forscher und Autor J. Brian Boldman in seinem Buch Angel Hair: Evidence for UFO Technologyvon der Vermutung aus, dass es sehr wohl einen Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Engelshaar und UFOs gibt.

Boldman schreibt, dass Engelshaar eine Substanz sei, die mehrfach nach oder während einer UFO-Sichtung aufgetreten sei, seinen Recherchen nach zuletzt am 11. November 1999 nördlich von Sacramento im US Bundesstaat Kalifornien.

Somit kommt Boldman in seinem Werk zu dem abschließenden Ergebnis, dass Engelshaar durchaus ein Beweis für die Existenz von UFOs ist und es verdient, weiter wissenschaftlich untersucht zu werden.

Auch zahlreiche andere UFO-Forscher gehen von Boldmans Vermutung aus und glauben, dass sich jene merkwürdige Substanz in ionisierter Luft bildet, die in diesem Fall von einem elektromagnetischen Feld umgeben ist.

Allerdings besteht durchaus auch die Möglichkeit, dass es sich bei diesem Phänomen um bestimmte chemische und physikalische Prozesse handelt, die auf Mineralien zurückzuführen sind, die sich in Wolken lösen und als gewebeartige Substanz herunter regnen.

Es ist aber auch möglich, dass aufgrund bestimmter meteorologischer Umstände, etwa durch plötzlich auftretende Windhosen, feiner Sandstaub in hohe Wolkenschichten getragen wird, wobei das darin enthaltende Silizium mit anderen Substanzen in Verbindung reagiert und zu dem oben beschriebenen borsiliziumhaltigen Glas verschmilzt.

Da dieses schwerer als die umgebene Luft ist, regnet es als feine Gewebesubstanz aus den Wolken ab.
Aber nicht nur Sandstaub kann durch plötzlich auftretende Wirbelwinde in hohe Wolkenschichten gelangen, sondern auch organische Substanzen, etwa Mikroorganismen, wie in dem oben beschrieben Fall aus Portugal.

Es gibt Augenzeugen, die immer wieder davon berichtet haben, dass sich die Fäden bei Hautkontakt in eine Art Gelatine verwandelt haben, bevor diese sich nach wenigen Minuten aufgelöst haben (Bayern: Chemtrails – katastrophale Konzentration von Aluminium, Barium und Arsen in der Atemluft amtlich bestätigt!).

Zahlreiche Verschwörungstheoretiker gehen in diesem Zusammenhang auch von der Vermutung aus, dass Engelshaar Rückstände von Chemtrails sind und somit ein Beweis dafür, dass tatsächlich biologische Waffen gegen die Bevölkerung eingesetzt werden (Der grafische Fingerabdruck der Chemtrails – wie Wetterlobbyisten die globale Dämmerung herunterspielen! (Videos)).

Gegen diese Theorie spricht allerdings die Tatsache, dass dieses Phänomen, wie bereits schon erwähnt, schon im achtzehnten Jahrhundert beobachtet wurde und auch bei der wohl bis heute berühmtesten UFO-Sichtung im kleinen portugiesischen Dörfchen Fatima, am 13. September 1917, eine nicht ganz unwesentliche Rolle gespielt hat.

Die Augenzeugen von Fatima beschrieben das Engelshaar als Schneeflocken, die wie kleine Blumen aussahen, die beim Auftreffen auf dem Erdboden schmolzen. Aber die Aufzeichnungen zu diesem Phänomens reichen noch viel weiter zurück, sogar bis in das Jahr 196 n. Chr.

In jenem Jahr schrieb der Historiker Cassius Dio in sein Tagebuch:

„Ein feiner Regen, der wie Silber aussah, fiel vom klaren Himmel auf das Augustus-Forum herab. Wahrhaftig, ich habe ihn zwar nicht im herabfallen gesehen, nahm ihn jedoch wahr, nachdem er herabgefallen war und verwendete ihn, um einige Bronzemünzen damit zu versilbern. Sie behielten drei Tage lang das gleiche Aussehen, aber am vierten Tag war alle Substanz, die darauf gerieben war, verschwunden.“

Bis heute ist das Engelshaar ein Mystikum und vielleicht wird es auch noch eine ganze Weile so bleiben, weil schließlich jedem Phänomen mehrere Ursachen zugrunde liegen können. Deshalb ist es oft sehr schwierig, eine passende Antwort auf die Frage nach dem „Was-ist-was“ zu finden.

Die Natur hat bekanntlich viele Gesichter, nur müssen wir diese erst kennen lernen, um sie zu verstehen.

Bleiben Sie aufmerksam!

Quelle :https://www.pravda-tv.com/2019/06/wenn-es-engelshaar-regnet-eine-laune-der-natur-oder-ein-himmlischer-gruss-unserer-ausserirdischen-freunde-video/?fbclid=IwAR2EtkT7IReete_Z-I3jEqojkpRki9sEXotxvgyL-1f7rAoryQAcXSrjTK8

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