Verrat – Bundesrat lehnt Trinkwasserinitiative ohne Gegenvorschlag ab! No ratings yet.

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Am 18. Januar 2018 wurde die schon längst überfällige Trinkwasserinitiative mit 113’979 gültigen Unterschriften eingereicht. Sie verlangt mit einer Verfassungsänderung, dass nur noch diejenigen Landwirtschaftsbetriebe mit Direktzahlungen unterstützt werden, die keine synthetischen Pestizide einsetzen, ohne prophylaktischen Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung auskommen und deren Tierbestand mit dem auf dem Betrieb produzierten Futter ernährt werden kann.

Der Bundesrat spricht sich gegen die Volksinitiative «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung – Keine Subventionen für den Pestizid- und den prophylaktischen Antibiotika-Einsatz» aus. Dies hat er an seiner Sitzung vom 15. Juni 2018 entschieden.

Hauptargument: Die Initiative sei schlecht für die Schweizer Landwirtschaft.
–> Deswegen plant der Bundesrat auch ein Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten, weil ihm so viel an der Schweizer Landwirtschaft liegt. (Verarschen können wir uns auch selbst!)

Zweites Argument: Die Anliegen der Initianten seien bereits jetzt Bestandteil der agrarpolitischen Massnahmen-Strategie.

–> Deswegen beschloss der Bundesrat auch eine 3600-fache Grenzwerterhöhung für Glyphosat. (Wie gesagt – verarschen können wir uns auch selbst!!!)

Das Insektensterben lässt sich nicht mehr abstreiten. Spätestens seit der im Jahr 2017 veröffentlichten Langzeit-Studie über das Insektensterben, haben die Alarmglocken auch die breite Öffentlichkeit erreicht. Die Untersuchung ergab, dass das Insektenvokommen in den letzten 27 Jahren um 75% abnahm! Die Insekten sterben nicht etwa am C02, an Schusswaffen oder wegen potenziellen Terroristen. Nein sie sterben an synthetischen Pestiziden, wie Neonicotinoiden oder Glyphosat. Ein wichtiger Faktor für das Insektensterben dürfte mitunter die intensive Besprühung der Atmosphäre mit Chemikalien sein; auch als Geoengineering bekannt. Gemäss Wikipedia ist Geoengineering der vorsätzliche Eingriff in die geo- und biochemischen Kreisläufe der Erde um die vermeintliche Klimaerwärmung zu bremsen. Eine Methode ist die Erde vom Sonnenlicht abzuschirmen.

Pestizide bedrohen nicht nur das Überleben der Insekten. In Gewässern ist auch das Überleben der Fische stark bedroht.

Nebst dem Insekten- und dem Fischsterben geht es auch um die Gesundheit der Menschen. Spätestens seit der Glyphosat-Rebellion in Argentinien wissen wir ganz genau, was solche Pestizide mit uns machen.

Fazit: Es gibt genug Fakten, die belegen, dass synthetische Pestizide giftig sind. Selbst die WHO geht offiziell davon aus, dass sie Krebs verursachen. Sie zerstören die Natur und das Leben. Es gibt genug effektive Alternativen, die eine erfolgreiche Landwirtschaft ermöglichen. Neulich knackte beispielsweise ein „einfacher“ indischer Bauer mit der SRI-Methode, eine 100% natürliche Anbaumethode, den Ernte-Weltrekord. Leider ist die Agrochemie und die Pharmaindustrie anderer Meinung und weil die sogenannten Volksvertreter warum auch immer lieber die Interessen von gewissenlosen Konzernen vertreten, werden sämtliche Bemühungen für eine ethische Wirtschaftsform abgeschmettert.

Ich freue mich aber, dass es überhaupt solche Initiativen gibt und dass sie einen stärkerwerdenden Zulauf geniessen. Es gibt übrigens auch ethische Landwirte, die pestizidfrei anbauen und Unternehmer, die Filtersysteme für den Haushalt entwickeln um die Menschen, so gut es geht, vom Gift zu beschützen.

Ich bin gespannt, wie sich die ganzen Politiker/innen, die immer wieder Umweltprobleme politisch bewirtschaften, positionieren werden.

Quelle.  https://www.legitim.ch/

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