Trumps Orakel: Brisante Informationen aus dem Tiefen Staat 5/5 (2)

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Wer ist Q? Den Prophezeiungen des neuen Anonymous folgen im Internet Millionen. Offensichtlich verfügt er über Insider-Informationen aus dem Weißen Haus. Seine wichtigste Vorhersage ist zwar bisher nicht eingetroffen – dafür präsentiert er eine überraschende Erklärung. – Es folgt ein Auszug aus dem Artikel „Trumps Orakel: Brisante Informationen aus dem Tiefen Staat“, den Sie vollständig in der aktuellen COMPACT 02/2019 lesen können. Am Kiosk kaufen oder gleich hier bestellen

von Oliver Janich

Ende Oktober 2017 beginnt ein Unbekannter, auf 4Chan kryptische Botschaften zu senden, die inzwischen Millionen Internetnutzer rund um den Globus in ihren Bann ziehen. 4Chan ist ein Chatboard, auf dem es möglich ist, anonym zu posten, ohne dass die Nachrichten zu einer realen Person zurückzuführen sind.

Der Unbekannte unterzeichnet seine Botschaften mit Q. Als «Q Clearance» wird die Sicherheitsfreigabe für Top-Secret-Akten bezeichnet. Q behauptet, er sei Teil einer von Präsident Trump autorisierten militärischen Geheimdienstoperation, die daran arbeitet, den Sumpf in Washington auszutrocknen – also den Tiefen Staat aus Geheimdiensten und Finanzaristokraten, dessen Frontfrau zuletzt Hillary Clinton gewesen sein soll. Massenverhaftungen und Militärtribunale sollen im Rahmen dieser Operation anstehen, vor allem im Zusammenhang mit Kinderschändung, etwa im Zuge der Ermittlungen zum sogenannten Pizza-Gate. Als Bestätigung der Selbstdarstellung von Q werten seine Anhänger, dass Trump bei Wahlkampfveranstaltungen mit den Fingern ein Q in die Luft malte, auf Q-Schilder deutete und mit Michael «Lionel» LeBron sogar einen Q-Anhänger ins Weiße Haus einlud.

Überraschende Vorkenntnisse

Für Fans ist die Echtheit von Q längst zweifelsfrei bewiesen. Das Problem ist aber, dass seine Botschaften in der Regel recht kryptisch sind. Er benutzt die sokratische Methode, das heißt, er versucht den Leser durch Fragen auf die richtige Spur zu bringen. Immerhin deutet einiges darauf hin, dass Q gewisse Insider-Informationen besitzt. Beispielsweise stellte er bereits am 19. Januar 2018 die Frage, ob neben Hillary nicht auch noch andere Mitglieder der Obama-Administration private Mailserver benutzten, einschließlich Barack Obama selbst, von Q «Hussein» genannt. Im Juni 2018 bestätigte sich dies durch den Untersuchungsbericht von Justizinspektor General Michael Horowitz. Er listete 13 Personen auf, die ebenfalls diese ungesicherten – und deswegen potenziell staatsgefährdenden – Kommunikationswege verwendet haben, auch der damalige Präsident. Alle Initialen der anderen Verdächtigen waren bereits in Qs Beitrag vom Januar 2018 zu finden gewesen.

Auf dem Höhepunkt der Konfrontation hat Q einen Deal mit Nordkorea
vorhergesagt.

Erstaunlich ist auch, dass Q politische Entwicklungen vorhersagte, die niemand erahnen konnte – die aber dennoch eintrafen. So schrieb er bereits am 8. März 2018, dass Trump einen Deal mit Kim Jong-un erreicht habe – das war noch auf dem Höhepunkt der Spannungen. Erst viel später meldeten auch die Medien, dass eine Denuklearisierung Nordkoreas und sogar ein Friedensvertrag mit seinem südlichen Nachbarn möglich wäre. Q sagte auch voraus, dass in Saudi-Arabien große Veränderungen bevorstünden – kurz darauf wurden 30 Prinzen und andere korrupte Akteure verhaftet.

Trump-Anhänger feiern den neuen Anonymous. Foto: picture alliance/dpa

Lange bevor die Mainstream-Medien darüber berichteten, brachte der neue Anonymous den Namen John Huber in die Diskussion. Huber wurde laut Q von Obama eingestellt, trat aber auf Bitten von Trump zunächst zurück. Im Juni 2017 wurde Huber vom Generalstaatsanwalt Jeff Sessions als Interims-Staatsanwalt nominiert und vom Präsidenten bestätigt. Nach einer Meldung des Regionalblattes The Salt Lake Tribune vom 29. März 2018 soll Huber die Clinton-Stiftung, den Uran-Deal mit Russland und die Überwachung des Trump-Wahlkampfes durch das FBI untersuchen.

Breitbart News zitierte am 31. März 2018 den Rechtsprofessor Jonathan Turley mit der Einschätzung, dass Hubers Ernennung ein brillanter Schachzug sei. Er habe 470 Mitarbeiter und sei nicht Teil des Washingtoner Establishments, weil er aus Utah komme – also die Idealbesetzung zur Trockenlegung des Hauptstadtsumpfes. Huber sollte am 5. Dezember 2018 in Sachen FBI-Aktivitäten im Wahlkampf 2016 vor dem Kongress aussagen. Dies wurde zunächst durch die Beerdigung des ehemaligen Präsidenten George H. W. Bush verzögert. Als er später vorgeladen wurde, sagte er ab. Der Vorsitzende des Ausschusses, Mark Meadows, gestattete dies mit dem Hinweis, dass ansonsten eine Ermittlung gefährdet wäre.

Der große Schlag

Gleich in seinem ersten Post kündigte Q die unmittelbar bevorstehende Festnahme von Hillary Clinton an. Auch neutrale Beobachter müssen zugeben, dass die Vorwürfe gegen die ehemalige Präsidentschaftskandidatin der Demokraten zutreffen. Allein die Delikte, die ihr zur Last gelegt werden, hätten bei jeder anderen Person längst zumindest zu Untersuchungshaft geführt. Obwohl auf Fox, dem einzigen konservativen Mainstream-Sender, Anwälte und Richter ihre Verbrechen rauf und runter beten, passiert gar nichts. Beispielsweise haben im Dezember 2018 zwei Rechtsexperten, John F. Moynihan und Lawrence W. Doyle, ausgesagt, dass die Clinton-Stiftung sich laut Gesetz als sogenannter Ausländischer Agent hätte registrieren müssen und hunderte von Millionen an Steuern hinterzogen hat. Noch explosiver: Die Experten gaben zu Protokoll, dass sie glauben, dass längst eine FBI-Untersuchung gegen die Stiftung laufe. Die Mainstream-Medien berichten nicht darüber, obwohl jeder die Aussagen auf dem Parlamentssender C-Span abrufen kann.

Die fast 70.000 verdeckten Steckbriefe können angeblich jederzeit zu Verhaftungen führen

US-Bundesanwalt John W. Huber: Eine Schachfigur im Spiel von Trump und Q? Foto: picture
alliance/AP Images

Über ein Jahr nach Qs Vorhersage erfreut sich Hillary jedenfalls immer noch ihrer Freiheit. Q erklärt die Verzögerung damit, dass Trump zuerst im Justizapparat aufräumen müsse, bevor er zuschlagen könne. Die Ernennung von Brett Kavanaugh als Richter am Verfassungsgericht, durchgesetzt gegen eine substanzlose Schmutzkampagne von Demokraten und Mainstream-Medien, sei ein erster wichtiger Schritt. Außerdem verweisen Q-Anhänger gerne darauf, dass im Hintergrund schon der große Schlag vorbereitet werde: juristisches Instrument dafür seien sogenannte sealed charges.

Quelle : https://www.compact-online.de/trumps-orakel-brisante-informationen-aus-dem-tiefen-staat-2/?fbclid=IwAR1CHfsGkunyILk6fYzS0_fZZoIaa918GGuWH0hk15BABrJuAQlgF35Rj2g

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