Soros NGO´s braucht kein Mensch! 5/5 (1)

0
115

Ein lästiges Gespenst, das in letzter Zeit wieder häufiger durch den öffentlichen Diskurs spukt, ist George Soros. Rechte Parteien kritisieren ihn zum Teil sehr scharf, während Linke ihn in Schutz nehmen.

Angesichts der Tatsache, dass es sich um einen milliardenschweren Börsenspekulaten, also ein sonst dezidiertes ideologisches Feindbild der Linken handelt, mag diese Konstellation vielleicht verwunderlich erscheinen. Aber nur vielleicht, denn Soros setzt sich für das ein, was er unter einer „offenen Gesellschaft“ versteht.
Was ist eine „offene Gesellschaft“?
Wenn er von einer offenen Gesellschaft spricht, bezieht er sich auf den österreichischen Philosophen Karl Popper. Dieser definierte die offene Gesellschaft als eine solche, die dem Individuum ein großes Maß an Freiheit einräumt. Diesem Konzept steht die geschlossene Gesellschaft gegenüber – der Kollektivismus, in dem die Regierung stark in das Leben des Einzelnen eingreift. Kommunistische und Faschistische Staaten waren etwa klassische Exempel solch „geschlossener Gesellschaften“.
Die von Soros propagierte offene Gesellschaft ist aber keine im Sinne Poppers – im Gegenteil. Was George Soros unter Offenheit versteht, sind offene Grenzen. Er sagt ganz klar, dass seiner Ansicht die EU jährlich mindestens eine Million Flüchtlinge aufzunehmen hat und dabei pro Kopf 15.000€ bereitstellen muss. Wenn nun aber sowohl die Bevölkerung wie auch die Regierung eines Landes diesen Wahnsinn aus freien Stücken ablehnen, dann kann man sie nur mit den klassischen Instrumenten autoritärer Staaten dazu zwingen, sich zu ändern: Umerziehung, Bevormundung und Zwang. Also unter Anwendung genau der Mittel, die Soros, der sich selbst als „Philantroph“ bezeichnet, vorgibt bekämpfen zu wollen.
Es ist kein Wunder, dass ihn dort, wo er wirkt, niemand will
In der Ukraine etwa finanziert er mit seiner Stiftung unter anderem die Mir & Co Foundation, die sich damit brüstet, die westliche Seite militärisch zu unterstützen. Wer kann sich also ernsthaft darüber wundern, dass seine Organisation in Russland verboten wurde? Auch der ungarische Premierminister Viktor Orban steht unter scharfer Kritik, weil er Soros Gesicht auf Wahlplakaten zur Abschreckung verwendet hat. Ich jedoch kann ihm das nicht verübeln. Keine Gesellschaft muss es sich gefallen lassen, dass Milliardäre Organisationen unterstützten, die zentrale kulturelle Werte zu untergraben versuchen. Wir regen uns doch auch darüber auf, wenn aus Saudi Arabien finanzierte Moscheen im Westen zum Dschihad aufrufen.
Soros selbst hat sich (nicht nur) in Ungarn durch seine Provokationen zum Symbol einer Ideologie gemacht, die dort von einer Mehrheit abgelehnt wird. Die ungarische Regierung hat klar gesagt, dass sie nicht wie westliche Länder Masseneinwanderung zu tolerieren gedenkt. In einer Volksbefragung haben fast 100% diesen Kurs bestätigt. Bei den letzten Wahlen hat die ungarische Bevölkerung Orban zum dritten Mal in Folge mit einer absoluten Mehrheit ausgestattet.
Kein Anstand, keine Skrupel
Soros akzeptiert das nicht. Er tut genau das, was alle aufrechten Demokraten heute am Kapitalismus kritisieren: Er versucht, mit ökonomischer Macht demokratische Macht auszustechen. Und das nicht nur in Ungarn, der Osten Europas ist generell sein Experimentierfeld für den Versuch, wie nachhaltig man mit gigantischen Vermögen einer Gesellschaft seine Politik aufzwingen kann. Wenn er sich, wie er selbst behauptet, aus Nächstenliebe für die Menschheit einsetzen will, dann soll er das in seiner eigenen Branche tun: Etwa indem er dafür eintritt, die Börsenspekulation auf Grundnahrungsmittel zu unterbinden. Aber das wird er nicht tun, denn wie sagt man so schön: Wer im Bankhaus sitzt, soll nicht mit Scheinen werfen. .

Please rate this

Loading...
loading...
loading...

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here