Regierungsputsch in Algerien + Sudan – Wikileaks Gründer festgenommen – Facebook löscht zufällig am selben Tag Profil… No ratings yet.

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Es scheint, dass alle aktuellen Geschehnisse wieder – finanziell und politisch – zusammenhängen. Eine Kurzanalyse.APRIL 2019:

  • Regierungsputsch mit Militär + Polizei in Algerien
  • Regierungsputsch mit Militär + Polizei in Sudan
  • Wikileaks Gründer Julian Assange wird in der ecuadorianischem Konsulat in London festgenommen und an die USA ausgeliefert
  • Facebook löscht am selben Tag zufällig das Facebook Profil des ehem. ecuadorianischem Präsidenten, der Assange vor der Auslieferung an die USA beschützt hat
  • David Malpass wird neuer Weltbank Chef 6 Tage vor Assanges Inhaftierung
  • Der neue ecuadorianische Präsident schließt im Februar 2019 einen Deal mit dem intern. Währungsfonds (IWF) und der Weltbank ab, in Höhe von $4.2 Milliarden US-Dollar.

2016 hatte die UNO bestätigt, dass #Assange willkürlich festgehalten wird und den Einspruch Großbritanniens zurückgewiesen. WikiLeaks hatte mehrfach interne Dokumente von US-Armee und -Behörden veröffentlicht, unter anderem zu den Kriegen in Afghanistan und im Irak. Assange droht deswegen ein Strafprozess in den USA. Bereits am 5. Februar 2016 wurde der Bericht einer Expertengruppe des UN-Menschenrechtsrats veröffentlicht, wonach die Festsetzung Assanges in der Botschaft illegal und menschenrechtswidrig sei. Die Regierungen Schwedens und Großbritanniens wurden darin aufgefordert, dafür zu sorgen, dass Assange sich wieder frei bewegen könne. Außerdem stünde ihm ein Anspruch auf Entschädigung zu. Beide Länder wiesen die Aussagen des Gutachtens zurück. Jetzt bekräftigte die Arbeitsgruppe „Verhaftungen“ der UNO ihre frühere Entscheidung, an Großbritannien und Schweden zu appellieren, den WikiLeaks-Gründer freizusetzen.

Plötzlich zieht Ecuador die Staatsbürgerschaft von Assange zurück

Dazu muss man wissen, dass der Ex-Präsident von Ecuador Correa im Jahr 2008 die Bedienung eines Teils der ausländischen kommerziellen Schulden aussetzte und sagte, es wäre besser, man halte sich von der Worldbank und IWF fern. Im März 2019 aber sieht es schon ganz anders aus. Im März 2019 genehmigte der Internationale Währungsfonds ein Abkommen mit Ecuador, um staatliche Wirtschaftsreformen im Rahmen eines umfassenden Reformprogramms zu unterstützen, das im Wohlstandsplan 2018-2021 vorgeschlagen wird. Mehrere internationale Institutionen, darunter die Weltbank, verpflichteten sich zur Unterstützung dieses Plans in Höhe von 10 Mrd. USD. 

War Assange die Bedingung?

Eigentlich sollte ja Ivanka Trump Chefin der Weltbank werden, doch dagegen gab es großen Protest.Der neue Chef ist David Malpass. Er wurde genau zu dem Zeitpunkt ernannt, als Assange festgenommen wurde.Die Weltbankgruppe vergibt im Jahr jährlich etwa 100 Mrd. $ an Krediten, Zuschüssen und Finanzbeteiligungen zu Entwicklungszwecken. Doch wer will, dass ihm „finanziell geholfen“ wird, lernt auch die meist harten Forderungen der Weltbankgruppe kennen. Der IWF ist die europäische Variante der Weltbank. IWF-Chefin Christine Lagarde ist für ihre Forderungen bekannt, entging aber einer Strafe, obwohl es nachgewiesen war, dass sie schuldig war.Was für Deals sind da hinter verschlossenen Türen gefällt worden?Verwandte Artikel:Facebook entfernt Seite des ehem. Präsidenten Ecuadors am selben Tag der Verhaftung von Assange

Quelle:– Worldbank.org – https://www.imf.org/en/News/Articles/2019/02/21/pr1952-ecuador-and-imf-reach-staff-level-agreement-on-extended-fund-facility

Quelle : http://derwaechter.org

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