Neuer Asyl-Ansturm läuft: Zehntausende Migranten auf dem Weg nach Europa – 68 Millionen weltweit auf der Flucht – „Europa steht vor einer gigantischen Flüchtlingswelle“ No ratings yet.

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Es sind beunruhigende Nachrichten, die derzeit in die Öffentlichkeit dringen. Der massive Asyl-Ansturm, der Europa und insbesondere die Bundesrepublik Deutschland seit 2015 aus den Angeln zu heben droht, wird derzeit erneut angefacht. Der Kontinent steuert auf eine Katastrophe zu, „Europa steht vor einer gigantischen Flüchtlingswelle“ (F.A.Z.).

Gestern warnte die Europäische Grenzschutzagentur Frontex vor Zehntausenden „Flüchtlingen“, die auf dem Weg nach Europa sind. „Allen Beschönigungsversuchen zum Trotz gehe der Flüchtlingsstrom über die Mittelmeerroute unvermindert weiter. Tendenz: steigend! Frontex-Vize Berndt Körner fordert ‚länderübergreifende Einsätze’“, so die „Kronen-Zeitung“. Zum Bericht: https://www.krone.at/1724773

Dies untermauernd wurde heute ein Bericht der Vereinten Nationen (VN) öffentlich, der konstatiert, daß derzeit über 68 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht sind. „Weltweit waren Ende vergangenen Jahres 68,5 Millionen Kinder, Frauen und Männer auf der Flucht. Das sind fast drei Millionen mehr als 2016. Die Zahl derjenigen, die ihr Zuhause verlassen mussten, stieg somit das fünfte Mal in Folge. (…) Zwei Drittel aller Flüchtenden kommen aus fünf Ländern: Syrien, Afghanistan, Südsudan, Myanmar und Somalia.“, faßt „Der Tagesspiegel“ die zentrale Aussage des VN-Berichts zusammen. Der VN-Bericht im Original: http://www.unhcr.org/news/stories/2018/6/5b222c494/forced-displacement-record-685-million.html

„Europa droht eine gigantische Flüchtlingswelle“, titelt ein heute veröffentlichter Beitrag der F.A.Z., in dem auf die Forschungsergebnisse des US-Professors Stephen Smith in dessen Buch „La ruée vers l’Europe“ (Der Ansturm auf Europa; die deutsche Fassung soll im Herbst 2018 erscheinen) eingegangen wird. „Einfach alle kommen zu lassen, das funktioniert nicht“, sagt der Deutsch-Amerikaner Smith. In seinem Buch belegt Smith wie die demographische Entwicklung in den nächsten Jahrzehnten einen massiven Migrationsdruck auf Europa evozieren wird: während heute rund neun Millionen in Europa wohnende Menschen aus Afrika stammen, werden es bis 2050 unvorstellbare 150 bis 200 Millionen sein, so die Berechnungen Smiths. Aktuelle Umfragen belegen dies, so denken derzeit bis zu 50 Prozent der Bevölkerung aus der Subsaharazone über eine Auswanderung nach, ein Unterfangen, was sich bereits heute schon 150 Millionen dieser Afrikaner „leisten“ könnten. „Überwiegend sind es nicht die ganz Armen, die fliehen, sondern es ist die entstehende afrikanische Mittelklasse, die auf ein besseres Leben in Europa setzt“, erklärt Smith. Vehement stellt sich der Anthropologe und Historiker gegen die von politischen Utopien, wonach Fachkräftemangel und Geburtendefizit der Industrienationen mittels Einwanderung kompensiert werden könnten. „Man denkst in einfachen Metaphern und landet in der Welt der Mythen. Man ersetzt einen Deutschen nicht einfach durch einen Afrikaner oder umgekehrt, wie ein Zahnrad in einem Motor.“ In seinem Buch nimmt Smith die Konzepte der Vereinten Nationen zum Bevölkerungsaustausch, gepackt in Worthülsen wie „replacement migration“ („Austauschmigration“), radikal auseinander. In Wahrheit sei die „massive Einwanderung junger Afrikaner aus einem zwingenden Grund weder notwendig noch nützlich: Ihre Ankunft würde in keiner Weise den Abhängigenquotienten auf dem Alten Kontinent verbessern“. Deutliche (und wissenschaftlich fundierte) Worte findet Smith auch bei folgendem Punkt: „Darüber hinaus werden mögliche Alternativen zur Einwanderung, wie z.B. Maßnahmen zugunsten von Großfamilien, nicht energisch verfolgt. In Deutschland würde selbst eine massive Zuwanderung (…) den Bevölkerungsrückgang nicht vollständig kompensieren. Im Jahr 2060 hätte Deutschland trotz der Ankunft von 86 Millionen Ausländern in Europa immer noch 15 Millionen weniger Einwohner als 2010, während Frankreich ohne mehr Zuwanderung ein Bevölkerungswachstum von 5 % verzeichnen würde. Wie kann man also die Annahme rechtfertigen, dass es besser wäre, Ausländer zu integrieren, als die Bewohner dazu zu bringen, mehr Kinder zu haben?“

Smiths skizzierte Alternativen „Festung Europa“ oder „Eurafrika“ verwirft er selbst, um für eine zeitlich begrenzte, kontrollierte Grenzöffnung zu plädieren, die die Migrationsströme planmäßig regelt. „Langfristig muss die Frage der Geburtenrate in Afrika“ gelöst werden, so Smith, um der Katastrophe Herr zu werden.

Quelle : http://zuerst.de/2018/06/19/neuer-asyl-ansturm-laeuft-zehntausende-migranten-auf-dem-weg-nach-europa-68-millionen-weltweit-auf-der-flucht-europa-steht-vor-einer-gigantischen-fluechtlingswelle/

 

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