Geheimpapiere aus bayerischem Innenministerium beweisen: Masseneinwanderung von staatlichen Behörden organisiert

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Brennpunkt München: Über deutsche Flughäfen werden ständig Flüchtlinge eingeflogen – die behördlichen Dokumente verschweigen die Herkunft der Passagiere. Unserem Autor wurden geheime Papiere aus dem Bayerischen Innenministerium zugespielt. Aus diesen geht hervor, dass die Bundesregierung verdeckt eine generalstabsmäßige Umsiedlung von Asylanten aus Griechenland betreibt. 

von Stefan Schubert

Die vorliegenden Dokumente sind sämtlich als Verschlusssache und mit dem entsprechenden Aufdruck «VS – Nur für den Dienstgebrauch!» als geheim deklariert. Dazu gehören Lageberichte der Bayerischen Landespolizei, die im Gemeinsamen Zentrum Passau täglich angefertigt werden. Sie geben eine genaue Übersicht über die festgestellte illegale Migration, die über Deutschlands Südgrenze erfolgt.

Bayerische Schwindelstatistik

Beispielsweise listet der Lagebericht Nr. 732 vom 6.9.2017 «53 unerlaubt eingereiste Personen» auf. Davon wurden «15 in Zügen festgestellt». Des Weiteren wird bestimmt, dass sämtliche 53 aufgegriffenen Migranten den Aufgriffszahlen der Bundespolizei zugerechnet werden und keiner der Bayerischen Landespolizei. Mit dieser Regelung sollen Doppelzählungen vermieden werden, damit wird aber auch der Aufgriffsort in der Statistik unkenntlich gemacht. Statistisch kann so behauptet werden, dass an den bayerisch-österreichischen Grenzen kaum noch illegale Einwanderung festgestellt wurde.

Bei der weiteren Analyse wird deutlich, dass die Masseneinwanderung nun von staatlichen Behörden organisiert wird. Bilder wie vom Münchner Hauptbahnhof, als Tausende Flüchtlinge gleichzeitig einreisten und von Journalisten gefilmt wurden, soll es nicht mehr geben. Dazu arbeiten die Behörden mit zwei Organisationseinheiten, die Deutschlandausgleich und Bayernausgleich heißen.

Darunter fällt der Weitertransport mit Sonderzügen und Bussen von aufgegriffenen Einwanderern in das gesamte Bundesgebiet. So heißt es in einem Lagebericht zum Deutschlandausgleich: «Am gestrigen Tag erfolgte die Verteilung durch einen Bus in den Verteilerbereich West nach Bad Berleburg. Für den heutigen Tag ist ein Bus in den Verteilerbereich Südwest nach Heidelberg geplant.»

Brisant werden die Dokumente, wenn es darum geht, wie die Bundesregierung das EU-Umsiedlungsprogramm umsetzt. Die Merkel-Regierung hat sich im Relocation-Verfahren verpflichtet, zusätzliche 27.500 Flüchtlinge direkt aus Griechenland nach Deutschland umzusiedeln. Die Charterflieger starten in Athen und landen auf dem Münchner Flughafen.

Bilder davon existieren kaum. Warum wird die deutsche Öffentlichkeit nicht über diese Flieger informiert? Will man den Bürgern die Bilder von vollverschleierten Frauen oder Hunderten arabischer Männer nicht zumuten, oder sind es deutlich mehr Flieger als bisher bekannt? Statt mit vollkommener Transparenz agiert die Bundesregierung hier weitestgehend im Dunklen. Dies wird auch im zeitlichen Vergleich der Lageberichte des Gemeinsamen Zentrums Passau deutlich.

So steht im Lagebericht Nr. 551 vom 9.3.2017, 14:00 Uhr: «Am 7.3.2017 reisten im Rahmen des Relocation-Verfahrens 236 Migranten (196 syrische Staatsangehörige, 39 irakische Staatsangehörige und ein Staatenloser) mit einem Charterflug aus Athen/Griechenland über den Flughafen München/BY nach Deutschland ein. Die Personen wurden am 8.3.2017 durch die KoSt-FV Bund zu ihren Zielorten weiterbefördert. 34 Personen wurden im Rahmen des Relocation-Verfahrens zur AE Deggendorf transportiert.»

In den aktuellen Lageberichten fehlt hingegen jegliche Information zu den Nationalitäten der Eingeflogenen und deren Anzahl, aufgeschlüsselt nach Herkunftsländern. Der Lagebericht Nr. 706 vom 11.8.2017, 14:00 Uhr lautet wie folgt: «37. Relocation-Tranche aus Griechenland / Mit einem Charterflugzeug wurden am 10.8.2017, um 07:55 Uhr, 186 Personen von Griechenland nach Deutschland umverteilt.

Beim Einsteigevorgang in Griechenland wurde auf Weisung der griechischen Polizei durch den GUA kein Lichtbildabgleich durchgeführt. Nach Landung um 07:10 Uhr wurden die Personen von Mitarbeitern des BAMF in Empfang genommen und mit Bussen zum Warteraum nach Erding verbracht. Dort erfolgt die Registrierung, Unterbringung und Weiterverteilung in die Bundesländer (…).»
Höchst beunruhigend ist zudem der Hintergrund, dass auf Weisung der griechischen Polizei vor dem Abflug keinerlei Lichtbildabgleich durchgeführt wurde.

Wer immer mit dieser Chartermaschine eingeflogen wurde: Die deutschen Behörden sind auf die Angaben der Eingeflogenen angewiesen, um diese eindeutig identifizieren zu können. Wenn man sich dann die 14 falschen Identitäten des IS-Terroristen Anis Amri ins Gedächtnis ruft, macht einen das immer noch anhaltende Staatsversagen mehr als wütend.

Rechnet man die in den Unterlagen 37 aufgeführten Chartermaschinen hoch, so wurden bereits über 8.000 Flüchtlinge über den Münchner Flughafen eingeflogen. Und tatsächlich belegt die Bundesdrucksache 18/10152, dass die Bundesregierung über diesen Weg bereits 8.479 «Flüchtlinge» umgesiedelt hat.

Die realen Zahlen

Doch das ist nur die Spitze des Eisberges: Das Bundesinnenministerium musste nach parlamentarischer Anfrage die Anzahl der seit 2013 eingeflogenen Flüchtlinge auf insgesamt 45.000 eingestehen. In der achten Stellungnahme des «Geschäftsbereichs des Bundesministeriums des Inneren» geht es um eine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Stephan Brandner.

Um jegliche Fehlinterpretation auszuschließen, werde ich die Frage und die entsprechende Antwort des Bundesinnenministeriums wörtlich zitieren: «8. Abgeordneter Stephan Brandner (AfD) / Wie viele Flüchtlinge und/oder Asylbewerber und Familienangehörige derselben wurden seit 2013 jeweils jährlich mit zivilen Passagierflugzeugen auf Anweisung der Bundesregierung und/oder militärischen Transportflugzeugen in die Bundesrepublik Deutschland gebracht, und welchen verschiedenen Zwecken diente jeweils die Überstellung?»

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Quelle : https://www.compact-online.de/geheimpapiere-aus-bayerischem-innenministerium-beweisen-masseneinwanderung-von-staatlichen-behoerden-organisiert/

 
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