Ex-Vizekanzler Gabriel: „Trump will Regime-Wechsel in Deutschland“

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Nach dem Nato-Gipfel fordert Ex-Außenminister Gabriel eine härtere Gangart gegenüber US-Präsident Trump. Denn dieser wolle einen „Regimewechsel“ in Deutschland. Dabei lässt tief blicken, dass Gabriel die Bundesregierung „Regime“ nennt.

Sigmar Gabriel fügte hinzu, Donald Trump gebe dem nordkoreanischen Diktator eine Bestandsgarantie und wolle gleichzeitig in Deutschland einen Regimewechsel. „Das können wir uns schwer bieten lassen“. Der US-Präsident hatte die Verbündeten beim Nato-Gipfel in Brüssel gedrängt, mehr in Verteidigung zu investieren und das vereinbarte Ziel von zwei Prozent der Wirtschaftsleistung zu erfüllen. Deutschland erreicht derzeit nur 1,24 Prozent. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte auch bis 2024 nur 1,5 Prozent in Aussicht gestellt. Schließlich knickte sie ein: Gegebenenfalls müsse Deutschland „noch mehr tun“, sagte sie.

Die Aufregung über Trump bleibt unverständlich. Denn er pocht lediglich auf die Einhaltung von Verträgen. Auch Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter meldete sich zu Wort: Merkel habe sich gegenüber den USA erpressbar gemacht. Er sagte: „Nun muss sich die Bundesregierung immer und immer wieder von einem außer Kontrolle geratenen US-Präsidenten ans Schienbein treten lassen, der mit seinen maßlosen Drohungen und Wutausbrüchen kaum mehr ernst zu nehmen ist.“ Es ist derselbe Hofreiter, der auch gern mal aus der Rolle fällt und unkontrollierte Wutausbrüche bekommt.

Gabriel schwadronierte weiter, dass man sich keine Illusionen mehr machen dürfe, denn Trump kenne nur Stärke. Daher müssten wir ihm zeigen, dass wir stark sind. Er stellte fest, dass wir zwar nicht mit Trump, aber auch nicht ohne die USA könnten. Daher forderte er eine Doppelstrategie, nämlich klare, harte und vor allem gemeinsame europäische Antworten. Jeder Versuch ihm entgegen zu kommen, jede Anbiederung würde dazu führen, dass er noch einen Schritt weiter geht. Damit müsse Schluss sein.

Was er dann vorschlug, um gegenüber Trump Stärke zu zeigen, ist an Zynismus nicht zu überbieten: „Wenn er von uns Milliarden zurückfordert für die Militärausgaben der USA, dann müssen wir von ihm Milliarden zurückfordern, die wir für die Flüchtlinge ausgeben müssen, die gescheiterte US-Militärinterventionen zum Beispiel im Irak produziert haben.“

Er scheint dabei vergessen zu haben, dass er in seiner Eigenschaft als Vizekanzler, Außenminister und SPD-Vorsitzender die Einladung Merkels an alle „Flüchtlinge“ der Welt, nach Deutschland zu kommen, mitgetragen hat. Ebenso scheint er vergessen zu haben, dass Trump alle Kriege von seinem Amtsvorgänger, dem „Friedensnobelpreisträger“ Obama, übernommen hat. Dabei geht Gabriel perfide vor und nennt den Irak-Krieg, weil seinerzeit SPD-Kanzler Schröder und Außenminister Fischer den USA ihre Gefolgschaft verweigert hatten. Ebenso verschweigt Gabriel, dass er als Vizekanzler den völkerrechtwidrigen Bundeswehreinsatz in Syrien mitgetragen hat, in dessen Folge die „Flüchtlings“-Welle erst richtig ins Rollen kam.

Wenn er sich jetzt darüber beklagt, dass Trump angeblich einen „Regime-Wechsel“ in Deutschland anstrebt, sei er daran erinnert, dass Merkel einen „Regime-Wechsel“ in Syrien fordert und er diesen, als er noch der Bundesregierung angehörte, auch wollte. Aus seinen Worten spricht pure Angst und Verzweiflung, eventuell für die Zustände wie sie jetzt Deutschland herrschen, zur Verantwortung gezogen zu werden.

Ich wünsche mir einen „Regime-Wechsel“ und denke, Millionen Deutsche ebenso. Das ist die große Sorge und Angst, die die ehemaligen und jetzigen Herrscher umtreibt. Tief blicken lässt, dass Gabriel von einem „Regime“ spricht, das angeblich ausgewechselt werden soll – ist der Begriff doch für demokratische  Regierungen unüblich.

Quelle : https://www.journalistenwatch.com/2018/07/13/ex-aussenminister-sigmar/

 

 
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