Dieser deutsche Merkelhasser reiste extra nach Syrien, um die Lügen unserer Medien aufzudecken

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Von rubikon-news.de

Nicht Assad – sondern die Lügenpropaganda und der Boykott des Westens verursachen große Not in Syrien.

Der Hamburger Schneidermeister und Modeschöpfer, Marco Glowatzki fährt seit Dezember 2016 regelmäßig und allein in das kriegsgeplagte Land Syrien. Was er dort hört und erlebt, steht im „krassen“ Widerspruch zu den Syrien- Darstellungen in hiesigen Leitmedien. Katrin McClean sprach mit ihm über seine Eindrücke. Übrigens: Er hasst Merkel samt ihrer ganzen Regierung.

Marco im Gespräch mit einem syrischen Paar im vom Assad kontrollierten Teil von Syrien.

Marco, Du bist ein erfolgreicher und viel gefragter Haute Couture Schneider in Hamburg. Klingt eigentlich nach jemandem, der schon genug um die Ohren hat. Wie kam es zu deiner Reise in das Krisengebiet Syrien?

Zunächst einmal: Ich bin in der DDR aufgewachsen, vom Jungpionier über Thälmannpionier bis zum FDJler und hatte einen Vater, der politisch sehr aktiv und interessiert war. In Mecklenburg, nicht weit entfernt von der innerdeutschen Grenze, konnten wir „Westfernsehen“ schauen. Wir sahen also nacheinander Aktuelle Kamera und Tagesschau. Häufig wurde über ein und denselben Tatbestand völlig konträr berichtet. Mein Vater hielt mich dabei immer dazu an: höre dir beide Seiten an und bilde dir dann deine eigene Meinung und wenn du noch mehr wissen willst, lese Sachbücher oder fahr, wenn du kannst, selbst hin und mache dir dein eigenes Bild. Was zu DDR – Zeiten natürlich kaum möglich war.

Hier geht es zu seinem offiziellen Facebook Profil: https://www.facebook.com/marco.glowatzki.3

Hier geht es zu seinem offiziellen Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCErMI6gpmiX685RHFg2Dmsw/

Nach der „Wende“ reiste ich vorwiegend in orientalische Länder – wie Marokko (7x), Tunesien, Ägypten, Türkei, Iran und jetzt Libanon und Syrien – die mich immer schon kulturell und kunsthistorisch sehr interessiert haben. Region und Kultur sind mir also schon länger vertraut.

Während meiner Ausbildung, u.a. an der Fachhochschule in Hamburg lernte ich viele andere „Azubis“ unterschiedlichster Nationalitäten kennen – in meiner Klasse, waren wir zwei deutsche – u.a. Türken, Marokkaner und Syrer. Mit vielen blieb ich bis heute in Kontakt. Als ab 2011 Berichte über einen angeblichen Volksaufstand, ergo Bürgerkrieg in Syrien aufkamen, behaupteten meine syrischen Freunde, das wäre blanker Unsinn.

Marco im Gespräch mit einer Sunnitin, die im vom Assad kontrollierten schiitischen Syrien Gebiet lebt.

Darüber verunsichert besuchte ich verschiedenste Internetforen zum Thema Syrien. Dort beteiligten sich auch viele Syrer, die in ihrer Heimat leben und von dort aus Behauptungen und Nachrichten korrigieren bzw. relativieren. Sie wiesen mich, mehr als glaubwürdig, auf zahlreiche Lügen in hiesigen Medien hin und konnten diese mit handfesten Beweisen untermauern. In einem dieser Foren lernte ich auch meinen besten Freund in Syrien – Jalal- kennen.

Kannst du mir Beispiele zu solchen „Lügen“ hiesiger Medien nennen?

Zum Beispiel wurden 2011 in deutschen Medien Massendemonstrationen in Syrien gezeigt, wo man von Hunderttausenden Demonstranten gegen Präsident Al Assad sprach. Zeitgleich zeigte man eine kleine Gruppe von Demonstranten und behauptete, diese wären die letzten Al Assad – Getreuen, die sich zu einer „Gegendemo“ zusammen gefunden hätten.

Marco mit syrischen Kollegen im vom Assad kontrollierten syrischen Gebiet

Meine Freunde in Syrien wiesen mich via Internet darauf hin, mir die Fahnen der Demonstranten anzuschauen und erklärten mir, welche die der syrischen Regierung und welche die der sogenannten „Opposition“ ist. Mit diesem Wissen erkennt man sehr schnell, dass hiesige Medien das genaue Gegenteil der Wahrheit verbreitet haben, in der dreisten Annahme, dass den wenigsten „Medien- Konsumenten“ der Unterschied beider Fahnen geläufig ist. Dem war aber nicht so. Eine Programmbeschwerde wies die ARD auf diese offensichtliche Tatsachenverdrehung hin. Daraufhin wurde eine einmalige kurze Entschuldigung gesendet und entsprechende Beiträge aus den Mediatheken genommen. Man findet aber noch heute Beispiele solcher Falschbehauptungen in diversen westlichen Medien.

In Syrien leben tausende Juden in Frieden – Hier auf dem Bild links ist die Älteste der jüdischen Gemeinde in Damaskus zu sehen.

So tragen beispielsweise bei Wikipedia vermeintliche Anti-Assad-Demonstranten syrische Fahnen, beim Spiegel, der auch Pro-Assad-Demonstrationen dokumentierte, wird eine Demonstration mit syrischen Fahnen als Anti-Assad-Demonstration deklariert und auch die TAZ hat in ihrem Archiv ein Foto mit Tausenden von Demonstranten und Syrien-Fahnen als vermeintliches Dokument für eine Anti-Assad-Demo.

Soll das heißen, die großen Massendemonstrationen waren in Wirklichkeit nicht gegen Assad, sondern die Antwort auf die kleineren Demonstrationen der Oppositionellen?

Das haben mir meine Freunde immer wieder versichert. Die Menschen dort haben doch mitbekommen, wie prowestliche Medien, wie der von den USA unterstützte und finanzierte Propaganda-Sender „ Al Jazeera“, ständig versucht haben, zum sogenannten „arabischen Frühling“ zu mobilisieren. Davon wollte und will die Mehrheit der syrischen Bevölkerung aber nichts wissen.

Sie demonstrierten zu Zig-Tausenden für ihr Land, ihre Regierung und ja, für ihren Präsidenten, den sie auf Druck der westlichen Regierungen 2016 ja auch neu wählen mussten und damit erneut bestätigt haben.

Wenn diese Demonstranten für Assad demonstriert haben, wäre es doch aber ziemlich unglaubwürdig, dass die syrische Regierung auf diese Demonstranten schießen ließ.

So war es ja auch nicht. Meine Freunde berichteten mir, dass Djihadisten sich unter die friedlichen Demonstranten mischten und anfingen, auf die syrische Polizei zu schießen. Nachdem sich die Demonstranten in Sicherheit gebracht haben, begann die syrische Polizei zurück zu schießen. Die ganze Geschichte ist vom Herald Tribune bereits veröffentlicht worden.

Und wegen dieser offensichtlichen Falschinformationen bist du nach Syrien gereist, um dir ein eigenes Bild zu machen? Ganz schön mutig.

Ja , ich wollte selbst sehen, was davon wahr ist und was nicht. Aber so mutig war ich gar nicht. Es war eher so, dass sich meine Web-Kontakte immer weiter entwickelten. Wir fingen an miteinander zu telefonieren, und so hatte ich in kürzester Zeit in Syrien wirkliche liebe Freunde. Der Großteil lebt im Westteil Syriens und sie haben mich mehrfach eingeladen. Natürlich reagierte ich spontan ängstlich: Seid Ihr verrückt? Ich reise doch nicht in ein Kriegsgebiet! Wenn alles vorbei ist, komme ich gerne! Aber ihre Antworten waren immer dieselben und für mich sehr vertrauenserweckend: Hier in Latakia ist kein Krieg, Marco, Du kannst zu uns kommen! Und irgendwann habe ich zugesagt und meine Reise organisiert.

Wie bist du denn nach Syrien gekommen?

Da Syrien ja von der sogenannten „Internationalen Staatengemeinschaft“ sanktioniert, besser gesagt komplett boykottiert wird, ist es sehr schwierig nach Syrien einzureisen, abgesehen von den syrischen Einreisebestimmungen und Visavergaben. Früher konnte man von Hamburg direkt nach Latakia fliegen und war nach drei bis vier Stunden dort. Das ist heute leider aufgrund der Sanktionen nicht mehr möglich. Somit bin ich zuerst nach Moskau geflogen und von dort nach Beirut im Libanon. Dort haben mich dann Freunde abgeholt und mich durch den Libanon, Richtung Norden zur syrischen Grenze gefahren. Auf der syrischen Seite haben mich meine syrischen Freunde in Empfang genommen und mich dann bis Latakia gebracht.

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