Die Kanzlerin und der Verfassungsschutz-Chef: Ein deutsches Watergate liegt in der Luft No ratings yet.

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Seit heute bahnt sich durch Äußerungen des Verfassungsschutz-Chefs eine echte Staatskrise an – ein deutsches Watergate liegt in der Luft. Hans-Georg Maaßen widerspricht nicht nur der „Hetzjagd“-Behauptung der Kanzlerin zu Chemnitz – sondern er betont, dass diese auf einer „gezielten Falschinformation“ beruhe. Und er liefert das Motiv für den Fake gleich mit: „Um möglicherweise die Öffentlichkeit von dem Mord in Chemnitz abzulenken.“

Es ist ein bislang einmaliger Vorgang in der Geschichte der Bundesrepublik, dass ein Geheimdienst-Präsident dem Regierungschef derart in den Arm fällt. Doch was machen die Medien, die sonst jeden wenig brisanten Satz eines Hinterbänklers zum Skandal aufblasen? Nichts!

Auf dem Silbertablett wird den Journalisten eine Geschichte serviert, die nach einer Einordnung und vor allem nach Aufklärung schreit. Seit Tagen behauptet Angela Merkel unablässig, es habe in Chemnitz „Hetzjagden“ auf Ausländer gegeben und dass sie „Videos“ davon gesehen habe. Doch außer ihr scheint keiner dieses Filmmaterial zu kennen.

Es dauerte Tage, bis die Generalstaatsanwaltschaft Sachsen, bei der alle Ermittlungen im Zusammenhang mit angeblichen Ausschreitungen in Chemnitz zusammenlaufen, die Aussage der Kanzlerin widerlegte. Dann folgte der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer, immerhin ein Parteifreund Merkels, mit dem Satz: „Es gab keinen Mob, es gab keine Hetzjagd, es gab keinen Pogrom.“ Zu vorläufiger Letzt zeigte Bundesinnenminister Horst Seehofer Verständnis für die Demonstranten und bestritt ebenfalls, dass es „Hetzjagden“ gegeben habe.

All dies hätte unabhängigen Journalisten längst genügen müssen, um die Glaubwürdigkeit der Kanzlerin infrage zu stellen. Stattdessen verteilte die Presse Prügel an die drei. Denn auf Merkels „Hetzjagden“ basiert der gesamte Kampf gegen Rechts in Chemnitz. Und den brauchen Merkel und der Journalismus, drängt er doch den eigentlichen Skandal – den Mord von „Flüchtlingen“ – völlig in den Hintergrund.

Selbst jetzt, als mit den Aussagen Maaßens die Wahrheitstreue Angela Merkels in einem völlig neuen Ausmaß auf den Prüfstand gehört, legt die Presse die Hände in den Schoß. Die Einlassungen des Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz sind deswegen so sensationell, weil sie noch einmal über das hinausgehen, was Generalstaatsanwalt und Kretschmer gesagt hatten. Maaßen widerspricht nicht nur der „Hetzjagd“-These, sondern er betont, dass diese auf einer „gezielten Falschinformation“ beruhe. Und er liefert das Motiv für diesen Fake gleich mit: „Um möglicherweise die Öffentlichkeit von dem Mord in Chemnitz abzulenken.“

Dies birgt eine derartige Explosivität, dass selbst der bequemste Journalist Blut lecken und berichten müsste, was derzeit gerade in Deutschland los ist – und zwar auch noch beim Thema Nummer 1: Der Chef des Inlandsgeheimdienstes unterstellt der Kanzlerin eine Lüge, um von einem Verbrechen abzulenken. Was für ein unerhörter Eklat! Es liegt ein deutsches „Watergate“ in der Luft.

Doch anstatt sich auf die Fährte zu begeben, holt die angebliche „vierte Gewalt“ eifrig Stimmen von Politikern ein, die den Rücktritt des Verfassungsschutz-Präsidenten fordern. Auch wenn man bisher glaubte, die Merkel-Treue des Journalismus sei nicht mehr zu überbieten, belegt dieser Fall, dass das durchaus möglich ist. Deutschlands Presse legt einen Schutzkokon um ihre Kanzlerin. Mit ihrem überfälligen Rücktritt bräche ein Kartenhaus aus Lügen zusammen, das die Medien stützen und mit aufbauen.

Quelle : https://www.journalistenwatch.com/2018/09/07/die-kanzlerin-verfassungsschutz/

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