Der Konflikt des 21. Jahrhunderts: Krieg der Reichen gegen die Armen 5/5 (1)

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Weltweit gehen Menschen auf die Straße und haben den Sparkurs ihrer Regierung satt. Das, was vor Jahren auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos beschlossen wurde, ist schon längst umgesetzt. Das „Tafelsilber“ der Länder wurde verkauft, bedeutet: egal ob Wasser, Energie, Bildung, Pflegebereich und sogar die Straßen wurden privatisiert.

Der Konflikt des 21. Jahrhunderts: Krieg der Reichen gegen die Armen. Von den Steuerreformen profitieren die Reichen und die benötigten Arbeitskräfte gibt es im Sonderangebot. Wer regiert die Welt? Nirgends wird dieses deutlicher als auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos!  Das WEF ist einer der einflussreichsten und internationalsten Kongresse der Welt. Hier treffen sich die Staatsoberhäupter mit den Konzernchefs und lassen sich beraten. Dazu dürfen auch Stars und Sternchen nicht fehlen, denn es gibt rauschende Feste, während 50 Millionen Menschen in der EU an Energiearmut leiden und Millionen Menschen trotz Arbeit arm und sogar obdachlos sind. Überall auf der Welt wird wegen Korruption demonstriert, aber ist diese Veranstaltung nicht auch eine Art der Korruption? Wenn man sich von den Konzernen einladen lässt und über wichtige Themen entscheidet, die die Weltbevölkerung betreffen?

Kennen Sie das Treffen auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos?

Handelskonflikte, Klima und die digitale Transformation sind große Themen beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Doch eigentlich steht Davos im Zeichen der IT – die World AG.

Aus dem Programm der WEF:

  • Am 22. 1. 2019 um 09:45 Thema „Digital Economy“  Die Redner:  Alfred Kelly, CEO von Visa, Rajeev Suri, CEO von Nokia und Ken Hu, Deputy Chairman und Rotating Chairman von Huawei Technologies.
  • Um 11:20 Uhr die Gestaltung der Globalisation 4.0 ! Sprechen wird unter anderen Satya Nadella, CEO von Microsoft.
  • Um 16:15 Uhr wird über die Kontrolle über Daten im täglichen Leben diskutiert. Zu den Referenten gehört Lauren Woodman, CEO von Nethope.
  • Um 17:15 werden finanzielle Innovationen in der globalen Gesundheit thematisiert. Sprecher sind zum Beispiel Vasant Narasimhan, CEO von Novartis, und Bill Gates, Co-Chair der Bill & Melinda Gates Foundation und Hauptsponsor der WHO!

Noch ein Beispiel: Am  24.01.2019

  • Spricht Satya Nadella, CEO von Microsoft, über die nächsten Schritte der KI und wie sie Wirtschaft und Gesellschaft verändern wird.

Über die Zukunft der Finanzwelt, die durch Krisen und neue Technologien beeinflusst werden, spricht Axel Weber, Chairman im Verwaltungsrat von UBS. Gerade diese Bank hat auch durch die Finanzkrise stark gelitten.

Über Big Data spricht  Andrew Jassy, CEO von Amazon Web Services, und Robert Smith, Chairman und CEO von Vista Equity Partners.

Auch  Marc Benioff darf nicht fehlen, denn der Chairman und Co-CEO von Salesforce kennt sich in der Führungsrolle in der vierten industriellen Revolution aus.

Zusammen gefasst:

Thematisch wird auch dieses Jahr die vierte industrielle Revolution im Vordergrund stehen, wie der Website des WEF zu entnehmen ist. Das Motto 2019 lautet: „Globalization 4.0: Shaping a Global Architecture in the Age of the Fourth Industrial Revolution“.

Die Organisatoren des WEF wollen in Davos insgesamt sechs Fragen debattieren, die sich um die Gestaltung der Welt von morgen drehen.

In DAVOS 2014 ging es sogar um die Umgestaltung der Welt: Konsequenzen für Gesellschaft, Politik und Wirtschaft!  Auch 2015 war das Thema der Klimawandel.. 2018 wollten sie auf dem Treffen wieder den Bock zum Gärtner machen, denn Führungskräfte der großen Konzerne wollte eine gemeinsame Zukunft entwickeln, um den Zustand der Welt zu verbessern. Waren nicht sie es, die den Zustand der Welt herbeigeführt haben?

Schon im Vorfeld haben die Leute um den Gründer Klaus Schab den Global Risks Report 2019 veröffentlicht. Wetterextreme und den Klimawandel betrachten die 1000 befragten Wissenschaftler, Manager und Politiker als die größten Gefahren des Jahres 2019, gefolgt von Cyberattacken. Schaut man sich die Teilnehmer des WEF an, so stellt man schnell fest, dass die Umweltsünder alle an einem Tisch zusammen mit den Regierungshäuptern sitzen. Bedeutet: Eine Besserung ist nicht zu erwarten!

In diesem Jahr werden so viele Teilnehmer wie nie zuvor erwartet

– 3000 Konzernchefs, Wissenschaftler zusammen mit Politikern, das sind etwa 500 mehr als noch Jahre vorher. Einige „wichtige“ Regierungsoberhäupter werden dieses Jahr nicht dabei sein, wie Donald Trump, denn der hat einen „Trump-Shutdown“ der die USA lahm legt. Die britische Premierministern May ist mit dem Brexit beschäftigt. Auch der neue Präsident von Simbabwe Emmerson Mnangagwa schickt einen Vertreter.  

Der neue Präsident von Simbabwe hat sich mit den „Mächtigen“ der Welt angelegt. Er wurde am 24. November 2017 Präsident, nachdem der langjährige Präsident Robert Mugabe gestürzt worden war. Er fordert die Betroffenen auf, ihr Geld dem Land zurückzugeben. Es soll sich um 1,4 Milliarden Dollar handeln. Es geht um Geld, welches in Steueroasen versteckt ist. Die >>> Liste mit mehr als 1.800 Einzelpersonen und Unternehmen – darunter Hersteller, Bergleute, kleine Unternehmen, staatliche Einrichtungen und sogar Kirchen, die dem Land Kapital entzogen haben sollen, hat er veröffentlicht. Jetzt versinkt Simbabwe im Chaos.

Die Japanerin im Direktorium, Makiko Eda, freut sich über die starke japanische Delegation. Ein Grund dafür ist, dass das Land dieses Jahr den Vorsitz der G20-Organisation innehat. Premierminister Shinzo Abe wird neben Kanzlerin Merkel und Italiens Premier Conte aus den G7-Ländern am WEF teilnehmen.

Auch der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, wird am 22. und am 25. Januar am Weltwirtschaftsforum in Davos dabei sein.

Das Forum wird von seinen rund 1000 Mitgliedsunternehmen finanziert.

Der Umsatz liegt bei etwa 200 Millionen Euro im Jahr. Der jährliche Mindestbeitrag wurde vor zwei Jahren um ein Fünftel auf 600.000 Franken angehoben.

Nur einige der Partner von WEF Allianz SE, Bank of America Corporation, Barclays, Bill & Melinda Gates Foundation,BlackRock Inc.Deutsche Bank AG, Facebook Inc.Google Inc., McKinsey & Company, Nestlé SA, Novartis AG, PepsiCo Inc., Saudi Basic Industries Corporation (SABIC), The Rockefeller Foundation, The Coca-Cola Company, The Dow Chemical Company, The Goldman Sachs Group Inc.Unilever, Volkswagen AG und viele weitere Konzerne, die zu den  größten dieser Welt gehören.

Etwa 3000 Teilnehmer aus mehr als 100 Ländern sind Gäste des Weltwirtschaftsforum in Davos, auf dem Kontakte geknüpft, Freundschaften gepflegt und wilde Partys gefeiert werden. Das Forum wird von seinen rund 1000 Mitgliedsunternehmen finanziert.

Etwa 3000 Teilnehmer aus mehr als 100 Ländern sind Gäste des Weltwirtschaftsforum in Davos, auf dem Kontakte geknüpft, Freundschaften gepflegt und wilde Partys gefeiert werden. Das Forum wird von seinen rund 1000 Mitgliedsunternehmen finanziert.

Wenn Sie sich den Stiftungsrat an schauen – wird Ihnen sicher bewusst, um welches Klientel es sich handelt!

Neben Peter Brabeck-Letmathe, Ex-Chef von Nestle, und Jim Yong Kim, der seinen Rücktritt als Chef von der Weltbank bekannt gab, ist auch Ursula von der Leyen dabei, die als Verteidigungsministerin in der Kritik steht.

Board of Trustees

Mukesh Ambani D.-  er soll nicht nur der reichste Mann Indiens, sondern der reichste Mensch Asiens sein. Er ist Vorstandsvorsitzender der Petrochemiefirma Reliance Industries. Bereits 2007 verdiente er 70 000 Euro – pro Minute. Mit einem Vermögen von 40,1 Milliarden Dollar steht Ambani 2018 auf Platz 19 in der The World’s Billionaires-Liste des Forbes Magazine. Reliance Industries ist Indiens größtes privates Unternehmen mit Firmensitz in Mumbai.


Marc Benioff  ist ein US-amerikanischer Unternehmer. Erst im September 2018 wurde das Time Magazine für 190 Mio. USD an Salesforce-Chef Marc Benioff und seine Frau verkauft. Einer der erfolgreichsten Gründer des Silicon Valley.  
Benioff hat laut Forbes ein Vermögen  von 6,6 Milliarden US-Dollar und ist der CEO des 118-Milliarden-Dollar-Cloud-Softwareunternehmens Salesforce.


Nestlé-Präsident Peter Brabeck gehörte zu jenen 161 Menschen, die weltweit über insgesamt dreizehn Unternehmen fast 24 Billionen Dollar verwalten und so den „finanziellen Kern” der Machtelite bilden. Das geht aus einer Studie des amerikanischen „Project Censored” hervor. Peter Brabeck-Letmathe war nicht nur stellvertretender Vorsitzender von L’Oréal, sondern auch  Mitglied des Vorstands der Exxon Mobil Corporation und unabhängiger Direktor von Delta Topco Limited (Formel 1). Institutionell war er stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrats des World Economic Forum und Vorsitzender der „2030 Water Resources Group“, einer Public Private Partnership in der IFC / Weltbank, Washington.
Nach 50 Jahren Konzernkarriere bei Nestlé trat Peter Brabeck 2017 ab. Er soll noch vier Millionen Nestlé-Aktien besitzen.


Mark Carney ist Chef der Bank of England. – Carney begann seine Karriere bei Goldman Sachs, wo er dreizehn Jahre beschäftigt war. Zugleich ist er Vorsitzender des Financial Stability Board (FSB), einer Institution der G20,
mit Hauptsitz in Basel. Als er vor etwa 6 Jahren an die Themse wechselte, erhielt er gleich ein Startgehalt von etwa  1 Million Euro pro Jahr!


Orit Gadiesh  ist eine amerikanisch-israelische Managerin und Chairwoman der Unternehmensberatung Bain & Company,  eine der weltweit größten Unternehmensberatungen mit Hauptsitz in Boston. Sie wurde als mächtigste Frau des Silicon Valley beschrieben und steht im Ranking noch vor der Vorstandsvorsitzenden von eBay Inc., Meg Whitman. Sie arbeitet als Vorsitzende von Bain & Company, der globalen Strategieberatungsfirma und hat es mit Hunderten von CEOs großer internationaler Unternehmen zu tun. Auch der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Bank und frühere Vorsitzender der Allianz Vers. Paul Achleitner hat nicht nur bei Goldman Sachs. gearbeitet, sondern auch bei  der Unternehmensberatung Bain &Company .


Fabiola Gianotti ist  italienische experimentelle Physikerin und seit 2016 Generaldirektorin des CERN, der Europäischen Organisation für Kernforschung.  Das jährliche Budget, das von den europäischen Mitgliedstaaten stammt, beträgt etwa 1 Milliarde Euro. 2012 war sie auf einem Spezial-Cover der «Times» als eine der wichtigsten Persönlichkeiten 2013.
Sie ist auch Mitglied im Beratungskomitee mehrerer Forschungseinrichtungen wie dem Fermilab und DESY und gehört zum wissenschaftlichen Beratungsgremium des UN-Generalsekretärs.


Der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore gehört zur World AG. Er trat als Partner im November 2007 Kleiner Perkins Caufiled & Byers (KPCB) bei, eine im Silicon Valley angesiedelte Venture-Capital-Gesellschaft. Das Wall Street Journal und andere Medien haben KPCB als eine der „größten und am besten etablierten“ Risikokapitalgeber betitelt. Dealbook beschreibt KPCB als einen von Silicon Valleys Top-Risikokapitalgebern. Das Unternehmen war einer der ersten Investoren bei mehr als 500 Informations– und Biotechnologie-Firmen, darunter Amazon, AOL, Brio Technology, Electronic Arts, Flextronics, Genentech, Google, Hybritech, Intuit, Lotus Development, LSI Logic, Macromedia, Netscape, Quantum, Segway, Sun Microsystems und Tandem Computers.

 Herman Gref  –  ist ein russischer Politiker und Manager. Zwischen Mai 2000 und September 2007 war er Minister für wirtschaftliche Entwicklung und Handel der Russischen Föderation. Seit November 2007 ist er Vorstandsvorsitzender der Sberbank. Die Sberbank hält fast ein Drittel des Vermögens des russischen Bankensektors und den höchsten Anteil an Spareinlagen in Russland. Er ist zudem Vorstandsmitglied mehrerer staatlicher russischer Großkonzerne, darunter Gazprom und Svyazinvest und Mitglied im Lenkungsausschuss des deutsch-russischen Petersburger Dialogs.


Angel Gurríaosé Ángel Gurría Treviño  –  ist seit dem 1. Juni 2006 OECD-Generalsekretär. Von 1998 bis 2000 war er Finanzminister, von 1994 bis 1998 Außenminister Mexikos. „Wir haben einen Wendepunkt erreicht. Noch nie in der Geschichte der OECD war die Ungleichheit in unseren Ländern so hoch wie heute“, sagte der Chef des Industrieländerclubs, Angel Gurría im Mai 2015. Der Bericht fasst die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich in Zahlen: Die reichsten zehn Prozent verdienen in den Industriestaaten heute im Schnitt fast zehnmal so viel wie die ärmsten zehn Prozent.


André Hoffmann ist Vizepräsident von Roche. Seine Karriere begann er in London und arbeitete vier Jahre bei James Capel and Co., danach dann zwei Jahre bei Nestlé UK Ltd. Zu F. Hoffmann-La Roche Ltd, hier sitzt Paul Buhlke von Nestlé im Vorstand und der 2. größte Pharmakonzern Novartis ist mit  $ 14 Milliarden an dem Schweizer Rivalen Roche beteiligt. Roche ist die drittgrößte Pharmafirma der Welt. Mit geschätzten 25 bis 26 Milliarden Franken gehören die Nachkommen der Roche-Gründer den 300 Reichsten der Schweiz, die mit ihrem Aktienpaket das Pharmaunternehmen stimmenmäßig kontrollieren.


Jim Yong Kim, der Chef der Weltbank, sorgt zurzeit für Schlagzeilen. Der plötzliche Abschied vom Präsidenten der Weltbank, Jim Yong Kim, der 2011 vom ehemaligen Präsidenten Barack Obama ernannt und 2016 wiedergewählt worden war, bedeutet, dass Donald Trump nun einen Nachfolger wählen kann. Donald Trumps Tochter ist angeblich eine der Handvoll Menschen, die als neuer Chef der Weltbank in Betracht gezogen werden. Die Weltbankgruppe vergibt im Jahr jährlich etwa 100 Mrd. $ an Krediten, Zuschüssen und Finanzbeteiligungen zu Entwicklungszwecken. Doch wer will, dass ihm „finanziell geholfen“ wird, lernt auch die meist harten Forderungen der Weltbankgruppe kennen. Eine davon ist die Privatisierung des Wassers.


Christine Lagarde ist die umstrittene Chefin des IWF. Ihr geschätztes Vermögen4 Millionen Dollar.
Im Amt als Chefin des Internationalen Währungsfonds erhält sie eine halbe Million Dollar Gehalt pro Jahr. Hinzu kommt eine pauschale Aufwandsentschädigung für Repräsentationszwecke von 83 760 Dollar im Jahr. Sie war ehemalige Wirtschafts- und Finanzministerin unter Präsident Nicolas Sarkozy.  Obwohl sie 400 Millionen Euro an öffentlichen Geldern abgezweigt hatte, kam sie straffrei davon. Erst im Dezember 2016 befand ein Pariser Sondergericht IWF-Chefin Christine Lagarde in einem Strafprozess für schuldig, verhängte aber keine Strafe. 


Jack Ma ist der Founder and Chairman of Alibaba Group. Er gilt laut Forbes als der reichste Mensch Chinas und belegt Platz 20 der Milliardäre 2018 weltweit. Sein Vermögen wird auf etwa 36 Milliarden US-Dollar geschätzt. 

Am 8. September 2018 gab Ma bekannt, an seinem 54. Geburtstag am 10. September 2018 Alibaba zu verlassen, um sich um Bildungsfragen zu kümmern, doch das war anscheinend eine Falschmeldung, denn er wird der Vorsitzende der Geschäftsführung bleiben. Im Jahr macht Alibaba Group einen Umsatz in Höhe von 39,9 Milliarden USD.


Yo-Yo Ma Ist ein bekannter Künstler ursprünglich aus Hongkong. In Davos möchte man immer mehr Künstler in Orten wie Davos sehen.
Ma, zog mit seiner Familie, als er sieben Jahre alt war, nach New York City um und mit acht Jahren trat er bereits mit Leonard Bernstein im US-amerikanischen Fernsehen auf. Bernstein vermittelte ihn auch zur Juilliard School, wo er Schüler von Leonard Rose wurde. Das Weltwirtschaftforum hat auch das Kunst- und Kulturprogramm aufgenommen. 


Peter Maurer ist ein Schweizer Diplomat. Er fungierte von 2004 bis 2010 als Chef der Ständigen Mission der Schweiz bei den Vereinten Nationen und anschließend als Staatssekretär im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten. Seit dem 1. Juli 2012 ist er Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK).Unter seiner Leitung führt das IKRK humanitäre Einsätze in über 80 Ländern durch.


Min Zhu  –  ist ein chinesischer Ökonom. Er übernahm am 26. Juli 2011 die Position des stellvertretenden  Geschäftsführers des IWF.  Zuvor war er vom 3. Mai 2010 bis zum 25. Juli 2011 Sonderberater des Geschäftsführenden Direktors des Internationalen Währungsfonds.
Er arbeitete auch bei der Weltbank, von 2003 bis 2009 bei der Bank of China  und  als Deputy Governor of the People’s Bank of China von 2009 bis 2010. Er gehört zu den reichsten Menschen in China. 


Luis Alberto Moreno  ist ein kolumbianischer Politiker und seit 2005 Präsident der Interamerikanischen Entwicklungsbank. Als Präsident der IDB fungiert er zugleich als Vorsitzender der Geschäftsführung der Interamerikanischen Investmentgesellschaft (IIC) sowie als Vorsitzender des Vergabeausschusses des Multilateralen Investmentfonds (MIF). Marino ist ein Mitglied der Familie, die Itau gründete. Banco Itaú war eine ehemalige brasilianische Bank, die am 4. November 2008 mit Unibanco zu Itaú Unibanco fusionierte.
Seit 2016 ist er Mitglied im Internationalen Olympischen Komitee.


Indra Nooyi war 12 Jahre lang die Pepsi-Chefin und trat 2018 zurück. Sie galt als eine der einflussreichsten Business-Frauen der USA. Allein 2014 hatte sie ein Einkommen  von $ 19,1 Millionen. Die 63-jährige Ex-PepsiCo-Chefin Indra Nooyi ist auch jetzt noch auf dem ersten Platz der „People With Money“-Liste über die 10 bestbezahlten Unternehmerinnen 2019. Das „People With Money“-Magazin berichtete am Sonntag, dem 20. Januar, dass Nooyi die höchstbezahlte Unternehmerin der Welt sei und unfassbare 75 Millionen $ zwischen Dezember 2017 und Dezember 2018 eingenommen habe, womit sie mit 40 Millionen $ ihre stärksten Konkurrenten überholt.


H. M. Queen Rania Al Abdullah of the Hashemite Kingdom of Jordan ist die Ehefrau von König Abdullah II.von Jordanien. Er ist der bestbezahlte Staatsmann der Welt mit einem geschätzten Verdienst 2015 von 58 Millionen Dollar, die er aus verschiedenen Quellen einnahm. Der jordanische Staatsmann verfügt über ein geschätztes Vermögen von 185 Millionen $. Er verdankt sein Geld einigen klugen Aktien-Investititionen, einer beträchtlichen Anzahl von Immobilien und lukrativen Sponsoring-Verträgen mit CoverGirl-Kosmetik. Darüber hinaus besitzt er mehrere Restaurants (die „Fat König Abdullah II. von Jordanien Burger”-Kette) in Amman, ein Fußball-Team (die „Amman Angels”), hat seine eigene Vodka-Marke auf den Markt gebracht (Pure Wonderkönig Abdullah II. von Jordanien – Jordanien) und versucht nun mit seiner sich gut verkaufenden Parfüm-Linie („Von Abdullah mit Liebe”) und der Mode-Linie „Verführung by König Abdullah II. von Jordanien” auch eine jüngere Zielgruppe zu erreichen.


L. Rafael Reif ist seit Juli 2012 der 17. Präsident des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Dr. Reif hat es sich seit Beginn seiner Amtszeit zur Aufgabe gemacht, die nächste Generation von Innovatoren mit den Werkzeugen auszustatten, die sie benötigen, um ihre Ideen voranzutreiben. Im Februar 2018 kündigte Dr. Reif das MIT Quest for Intelligence an, um die Grenzen der menschlichen und maschinellen Intelligenz zu erweitern und die Erfindung der KI-Werkzeuge für jede Disziplin zu beschleunigen. Im selben Monat startete die MIT-Task Force für die Arbeit der Zukunft.


David M. Rubenstein ist der Mitgründer der US-amerikanischen Investmentgesellschaft Carlyle Group. 2013 wurde Rubenstein in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. The Carlyle Group ist eine der größten US-amerikanischen Private-Equity-Gesellschaften, eine sogenannte Schattenbank mit Sitz in Washington, D.C.

Rubensteins Privatvermögen wurde von Forbes im August 2018 auf 3 Mrd. US-Dollar geschätzt.


Klaus Schwab ist der Gründer des Weltwirtschaftsforums in Davos. Der 80-jährige Schwab ist nicht nur Gründer, sondern Mitglied von Aufsichtsräten und Verwaltungsräten mehrerer internationaler Unternehmen. 1971 kamen zum ersten Treffen des Deutschen 444 Teilnehmer nach Davos. Heute nehmen die wichtigsten Konzerne und Regierungsoberhäupter an der Veranstaltung teil und Schwab soll ein Gehalt von rund einer Million Schweizer Franken im Jahr beziehen. Seit der Frühphase des WEF ist er mit einer Handvoll Topmanagern auf Armlänge geblieben. Zum seinem fröhlichen „Seniorenclub“ gehören Hubert Burda («Focus»-Verleger), Helmut Maucher (früher Nestlé), Ferdinand Piëch (VW, Porsche), Heinrich von Pierer (Siemens). Aus der neueren Managergeneration ist er befreundet mit Joe Ackermann (Deutsche Bank), Daniel Vasella (Novartis) und Michael Dell (Dell Computer).


Jim Hagemann Snabe ist ein dänischer Manager. Er war gemeinsam mit Bill McDermott Vorstandssprecher der SAP AG, bevor er in den Aufsichtsrat desselben Unternehmens wechselte. Bei seinem geplanten Wechsel in den Aufsichtsrat 2014 soll er auf einen Schlag bis zu 15 Millionen Euro ausgezahlt bekommen haben. – Als ein Teil der Doppelspitze des SAP-Vorstandes im Jahr 2013 bekam er insgesamt 9 980 000 Euro. Am 1. Februar 2017 wurde bekannt, dass er als neuer Vorsitzender des Siemens-Aufsichtsrates vorgeschlagen wird. Im Februar 2018 löste Snabe Gerhard Cromme als Vorsitzender des Aufsichtsrats der Siemens AG ab


Heizo Takenaka – ist ein japanischer Ökonom und ehemaliger Politiker. Seit Juli 2007 ist er Professor an der Keio Universität und Berater für andere akademische Einrichtungen und Unternehmen.
Er ist der Vorsitzende von Pasona, einem multinationalen japanischen Unternehmen, das eine Vielzahl von Personaldienstleistungen anbietet, einschließlich Zeitarbeit, Rekrutierung, Outplacement und Outsourcing .


Ursula von der Leyen  seit 2013 Verteidigungsministerin Deutschlands. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen will die Bundeswehr technologisch aufrüsten, so auf dem Weltwirtschaftsforum 2018. Sie ist ein Neuling in diesem Gremium.
Als Ursula von der Leyen im Sommer 2016  insgesamt 13 Standorte der Bundeswehr besuchte, war schon bekannt, dass sie 300 Millionen Euro für externe Berater ausgibt. Kennen Sie die BwConsulting? Sie hat eine Armada von hochprofessionellen Beratern aus der Wirtschaft um sich geschart und holte sich die Unternehmensberatung McKinsey ins Haus. Zusätzlich sollte eine elf Millionen Euro teure Kampagne mit flotten Sprüchen und beschaulich-idyllischen Videos vom „Sinn“ eines Jobs bei der Bundeswehr überzeugen. Die Ausrüstung der Bundeswehr blieb dabei auf der Strecke. Hinzu kommt noch der Skandal bei der Gorch Fock und, dass Wartungsfehler zu dem Tod von zwei deutschen UN-Soldaten in Mali geführt haben. Dies sind nur einige der vielen Skandale, die die Bundeswehr belasten. Sie verwaltete im Jahr 2018 den Verteidigungsetat, bei rund 38,5 Milliarden Euro.2019 kommt noch mal eine Erhöhung von  vier Mrd. Euro hinzu.

Nun haben Sie schon einmal die einflussreichsten Leute des Weltwirtschaftsforums kennengelernt. Einiges dürfte Sie überrascht haben: Bei anderen Mitgliedern des Stiftungsrates müssten Sie eigentlich sagen können, nicht schon wieder diese Konzerne.

Auch 2019 ist Davos  im Ausnahmezustand

Etwa 3300 Schweizer Soldaten riegelten Davos ab. Scharfschützen auf den Dächern, Eurofighter in der Luft. Ein Großaufgebot der Armee soll den Gipfel schützen. Scharfschützen beziehen auf den Dächern des Wintersportortes Stellung, die Schweizer Armee verlegt sicher wieder Kilometer von Stacheldraht durch die Stadt.
„Wenn Konzernchefs, Politiker und Journalisten und viele mehr sich auf die Füße treten, sind die Sicherheitsvorkehrungen besonders umfangreich und streng“,  so eine Sicherheitsfirma, die neben den Tausenden von staatlichen Sicherheitskräften mit Hunderten Leuten engagiert wurde. 

In Davos ist man schon immer seiner Zeit voraus, was auch nicht weiter erstaunlich sein dürfte, denn diese Gesellschaft bestimmt, was auf dieser Welt geschieht, zu mindestens einen Teil davon.

Wer ist der reichste Mensch der Welt?

Jeff Bezos Gründer von Amazon führt zum ersten Mal die Liste der reichsten Milliardäre von Forbes an.

Der Amazon-Chef hat den Microsoft-Gründer Bill Gates abgelöst. Laut Forbes gab es weltweit 2.208 Milliardäre aus 72 Ländern, darunter auch die ersten aus Ungarn und Simbabwe. Insgesamt besitzt diese Gruppe von Milliardären eine Summe von geschätzten 9,1 Billionen US-Dollar.  Warren Buffett, das „Orakel von Omaha“, steht mit einem Nettowert von 84 Milliarden Dollar an dritter Stelle der Liste. Buffett gilt als einer der besten Investoren der Welt und ist CEO von Berkshire Hathaway, in der auch Bill Gates sein Geld investiert. Vierter auf der Liste ist der französische Mogul Bernard Arnault, der reichste Europäer. Mit einem Nettovermögen von 72 Milliarden US-Dollar umfasst Arnault 70 Handelsmarken, darunter Louis Vuitton und Sephora. Facebook-Gründer und CEO Mark Zuckerberg belegt mit einem persönlichen Vermögen von 71 Milliarden US-Dollar den fünften Platz auf der Liste.

Armut

Etwa 10 Jahre ist der Beginn der Finanzkrise her und sie zeigt immer noch bei näherer Betrachtung eine Spur der Verwüstung. Oben haben Sie die Reichen kennengelernt, die trotz allem immer noch oder gerade deswegen OBEN stehen.

Die, die es zu verantworten haben, laufen immer noch frei herum. Sie wurden sogar noch belohnt, während andere alles verloren. Unsere Regierung spricht immer nur von Wachstum oder will keine weiteren Schulden mehr machen. Haben wir nicht gelernt, dass, wenn man pleite ist, nichts mehr da ist? Wenn man auch keine weiteren Schulden machen möchte, bedeutet es nicht gleichzeitig, dass man Schulden zurückzahlt!

Nur scheinen es die wenigsten zu bemerken. Nehmen wir das Wasser. Wem gehört es? Den Kommunen? Nein, immer mehr wird das Wasser zu einer Ware, und da auch die Kommunen klamm sind, also pleite, kommen eben die Reichen oder auch Konzerne, die übernehmen dann z. B. die Reparaturarbeiten und schon haben sie ein Anrecht darauf. Das ist wie mit Schulden, die zurückgezahlt werden wollen. Ach ja, Schulden, Griechenland wird nie seine Schulden zurückzahlen können, nicht einmal die Bundesregierung. Macht ja alles nichts, wir zahlen ja eh alles mit unseren Steuern, wovon wir nie etwas haben werden.

Wenn eine ganze Generation ihren Mut verliert.

Wenn eine ganze Generation ihren Mut verliert geschieht das, was wir gerade weltweit erleben. sie gehen auf die Straße. In Spanien, Griechenland, Portugal und Frankreich gehen die Jungen schon länger auf die Straße und nicht erst seit den „gelben Westen“.

Es ist nicht so, als hätten die Regierungsoberhäupter dieser Welt nicht geahnt, was auf sie zukommt. Bereits 2013 galt der „Wutbürger“ als eine Gefahr. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos wurde darüber beraten, wie man sich vor dem vermehrten Druck der Bevölkerung schützen kann. Schon längst wurden Tatsachen geschaffen, denn man rüstete auf, um für eventuelle Proteste gewappnet zu sein.

Doch anstatt den Menschen zu helfen, wird in Rüstung investiert!

Der Zorn der jungen Generation ist berechtigt, denn allein in Frankreich lag die Jugendarbeitslosenquote im September 2018 über 20%. Das „reiche“ Frankreich hat 6 Millionen Arbeitslose und auch hier sinkt die Armutsrate nicht, etwa 8,9 Millionen Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze.

Zum Beispiel: Die französische Regierung plant in den nächsten Jahren Ausgaben für Rüstungsgüter in Höhe von 295 Milliarden Euro.

Im Juli 2013 beschlossen die 28 EU-Arbeitsminister im Kanzleramt konkrete Maßnahmen gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Europa. In Europa waren zu der Zeit mehr als 5,6 Millionen junge Menschen unter 25 Jahren ohne Job.  6 Milliarden Euro – für 7 Jahre! Klingt zuerst sehr viel, doch es sind nicht mal 1 Milliarde Euro pro Jahr.  Verteilt man rein rechnerisch die sechs Milliarden auf die arbeitslosen jungen Köpfe, bleiben für jeden nur einige hundert Euro übrig.

Zum Vergleich:

Die Rüstungsausgaben in Europa 2017 betrugen 282 Milliarden Euro.

Die neue Steuer, die in Frankreich eingeführt werden sollte, war nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringen sollte. Hinzu kommt, dass das in die Kritik geratene HarzIV auf ganz Europa ausgeweitet werden soll. Schon lange rumort es in Frankreich und nicht nur dort. Denn Frankreich geht es gar nicht so gut, wie immer dargestellt wird. Die französische Regierung beantragte 2015 sogar bei der EU drei weitere Jahre Zeit, um das sogenannte Pflicht-Ziel zu erreichen, und man drohte sogar mit Sanktionen durch die EU, sollte Frankreich nicht die geforderten Reformen durchsetzen. Wie diese ausschauen, sehen wir an Griechenland. Nicht nur die Franzosen müssen den Gürtel enger schnallen, sondern ganz Europa. Doch es reicht, denn für Rüstungsgüter und andere „unnütze“ Ausgaben ist ausreichend Geld vorhanden. Die Zahl der Obdachlosen steigt!

„Eine Sache, die man am Theater sehr schnell lernt, ist, dass die Leute insgesamt zufrieden sind, wenn den Reichen übel mitgespielt wird. Der Grund dafür liegt natürlich in der Tatsache, dass neun Zehntel der Menschen auf dieser Welt arm sind und dem restlichen Zehntel seinen Wohlstand insgeheim übel nehmen.“ Charley Chaplin.

Quelle : http://dirtyworld1.wordpress.com

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