Das Narrativ “Absprachen mit Russland“ löst sich in Wohlgefallen auf 5/5 (1)

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Seit über zwei Jahren wird dem US-Präsidenten Donald Trump vorgehalten, er habe durch “Absprachen mit Russland“ und entsprechende Unterstützung des Theaterbühnen-Erzfeindes die Präsidentschaftswahl 2016 gegen Hillary Clinton für sich entscheiden können. Etwa ebenso lange laufen bereits die Nachforschungen des Sonderermittlers Robert Mueller, welche bis zum heutigen Tage keinerlei haltbare Hinweise für den Vorwurf zu liefern vermochten.

Nun hatte in der vergangenen Woche der Vorsitzende des Geheimdienstausschusses des US-Senats, Richard Burr (Republikaner), öffentlich verlautbart:

“Wenn wir einen auf den uns vorliegenden Tatsachen beruhenden Bericht verfassen, dann haben wir nichts, was andeuten würde, dass es Absprachen zwischen der Trump-Kampagne und Russland gegeben hat.“

Da Herr Burr der Partei der Republikaner angehört, könnte eine derartige Aussage dem Vorwurf der Parteilichkeit unterliegen, weshalb CBS weiter nachgeforscht und nun auch Aussagen von der Gegenseite eingeholt hat. US-Senator Mark Warner, der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses und Demokrat, mochte die von Herrn Burr gemachten Aussagen zwar in dieser Form nicht bestätigen, sich jedoch auch nicht öffentlich gegensätzlich äußern.

Ein nicht weiter benannter Demokrat wird jedoch von CBS in diesem Zusammenhang mit den Worten zitiert:

“Wir hätten niemals einen mit Blut unterzeichneten Vertrag gefunden, auf welchem es hieß: ‚Hey, Wlad, wir werden uns absprechen.“‘

Die US-Spottdrosseln geben sich die größte Mühe, sich noch die eine oder andere Hintertür aufzuhalten, nachdem nunmehr über Jahre aus vollen Rohren mit der “Russland! Russland! Russland!“-Waffe auf Donald Trump gefeuert wurde (sehenswert). Allerdings dürfte die Meldung, dass in den dem Geheimdienstausschuss vorliegenden über 300.000 Seiten nichts Belastendes gefunden wurde und bei über 200 “Zeugen“-Befragungen ebenfalls nichts Stichfestes zutage befördert wurde, einen weiteren Schub in Sachen Verlust der Glaubwürdigkeit auslösen.

So bemüht man sich in Übersee sichtlich verkrampft des Zurückruderns:

Die hiesigen Spottdrosseln machen sich das Leben dagegen leichter. Bei der Durchsicht einiger der führenden Denkbetreuer fanden sich nur zwei, denen es überhaupt eine Meldung wert war und man klammert sich an Strohhalme, wie den bisher noch nicht verfassten oder veröffentlichten Bericht von Robert Mueller.

Der Rest schweigt sich für den Moment lieber aus und hofft, dass es niemandem auffällt:

Der US-Präsident hielt sich überraschend zurück und zwitscherte nur ein “Danke an @MSNBC“ mitsamt eines Ausschnittes des oben eingebundenen Films.

Was ihn dagegen wohl dazu bewogen haben mag, nur wenig später ein 8-sekündiges Filmchen in seine Zwitscherlinie aufzunehmen, welches einen schwarzen Leoparden beim Kuscheln mit einem Artgenossen zeigt? Möglicherweise ist dies ein Hinweis auf einen aktuellen Artikel des National Geographic, welcher über einen freilaufenden schwarzen Leoparden in Kenia zu berichten weiß. Doch was will uns diese Werbesendung sagen?

Alles läuft nach Plan …

Quelle : http://n8waechter.info/2019/02/das-narrativ-absprachen-mit-russland-loest-sich-in-wohlgefallen-auf/?fbclid=IwAR13L6E5lXW2EaOViEwBGeZil-lmSHI0WJtQd7vhu-LeyMYHKTSgC3s0kyU

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