Bluttat in Köthen: Markus B. rief den afghanischen Tätern noch zu: „Hört auf, ich kriege keine Luft mehr“ No ratings yet.

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Köthen (Sachsen-Anhalt). Die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost hat in einer Pressemitteilung über die Ereignisse in Köthen Auskunft gegeben. Hierin heißt es: „In der Nacht vom Sonnabend, 8. September, zu Sonntag, 9. September, ist ein 22-jähriger Mann in Köthen zu Tode gekommen. In diesem Zusammenhang wurden zwei Afghanen vorläufig wegen des Anfangsverdachts eines Tötungsdeliktes festgenommen.“ Ergänzend wurde heute mitgeteilt: „Nach dem vorläufigen, mündlich übermittelten Obduktionsergebnis ist der 22-jährige Köthener einem akuten Herzversagen erlegen, das nicht im direkten kausalen Zusammenhang mit den erlittenen Verletzungen steht. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt werden die Ermittlungen nunmehr wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen den 18-jährigen Tatverdächtigen geführt. Gegen den 20-jährigen Tatverdächtigen wird wegen des Anfangsverdachts der Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt.“ (Quelle: http://www.presse.sachsen-anhalt.de/index.php?cmd=get&id=897276&identifier=d159aaa520a27e5c8e0194e0f20cee26)

Während sich die gesamte Lückenpresse nun auf den Satz „Nach dem vorläufigen, mündlich übermittelten Obduktionsergebnis ist der 22-jährige Köthener einem akuten Herzversagen erlegen, das nicht im direkten kausalen Zusammenhang mit den erlittenen Verletzungen steht“ stürzt, da hiermit ja belegt werden könne, daß die tatverdächtigen Afghanen ja eigentlich nur indirekt mit dem Tod des jungen Mannes in Verbindung zu setzen wären, lohnt ein Blick in die Regionalpresse.

Die Volksstimme schildert den Tathergang folgendermaßen: „Was ist passiert an jenem Sonnabendabend? Augenzeugen erzählen die Geschichte so: Markus B. feierte auf einem Hof mit Freunden und Geschwistern. In unmittelbarer Nähe, auf einem Spielplatz stritten sich etwa zur selben Zeit mehrere Afghanen. (…) Es wurde laut und immer lauter. Markus B. verließ das Hoffest. Er wollte den Streit schlichten, erzählen Freunde. Das war sein Todesurteil. Es kommt zum Streit mit den Afghanen. Augenzeugen sagen, Markus B. sei gegen den Kopf getreten worden. Immer wieder. Er soll gerufen haben: ‚Hört auf, ich kriege keine Luft mehr.‘ Als ihm Hofgäste zu Hilfe kommen wollen, ergreifen die Afghanen die Flucht.“ (Quelle: https://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/nach-todesfall-opfer-in-koethen-starb-an-herzversagen)

Auch wenn das Herzversagem von Markus B. nicht in „direkten kausalen Zusammenhang mit den erlittenen Verletzungen“ stehen sollte, waren es doch die Schläge und Tritte gegen den Kopf, die letztlich zum Tode des 22jährigen Kötheners führten.

Quelle : http://zuerst.de/2018/09/09/bluttat-in-koethen-markus-b-rief-den-afghanischen-taetern-noch-zu-hoert-auf-ich-kriege-keine-luft-mehr/

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