Ist er schon Multimillionär? Schulz ist der reichste Kanzlerkandidat der Geschichte

0
110
Ist er schon Multimillionär? Schulz ist der reichste Kanzlerkandidat der Geschichte

Martin Schulz hat in seiner Zeit bei der EU üppig verdient. Zuletzt lag sein Jahresgehalt als Präsident des EU-Parlaments weit über dem von Kanzlerin Angela Merkel. Der Finanzanalyst und Autor Jürgen Fritz hat jetzt genauer hingesehen. Und ist sicher: Schulz ist längst Millionär.

loading...

Martin Schulz gibt sich gerne als einfacher Mann aus dem Volk. Sein Lieblingsthema: Die „soziale Gerechtigkeit“. Was er nicht so gerne betont, sind die Fakten: Martin Schulz gehörte mehr als 20 Jahre lang dem EU-Establishment an. Davon profitierte er so sehr, dass er es vom Buchhändler zum Multimillionär brachte. Das zumindest vermutet der Finanzanalyst und Autor Jürgen Fritz.

Denn als Präsident des EU-Parlaments hatte Schulz in den vergangenen fünf Jahren ein ganz besonders lukratives Amt inne. Er gehörte zu den rund 4000 EU-Beamten, die sogar mehr verdienen als ein deutscher Bundeskanzler.

Fritz hat sich die aberwitzigen Zulagen und Regelungen der EU genauer angesehen – und erstaunliche Zahlen zusammengetragen.

Knapp 100.000 Euro Grundgehalt

Schulz‘ offizieller Jahresverdienst als EU-Abgeordneter lag bei etwas über 99.000 Euro. Hiervon gingen etwa 25 bis 30 Prozent an Einkommensteuer ab – unter der Annahme, dass seine Ehefrau zusätzlich keinen eigenen Verdienst hat. Hinzu kommen die Sozialversicherungsabgaben. Die betragen aber für EU-Beamte laut Eurostat gerade einmal 12 Prozent.

Zusammengerechnet ergibt sich daraus eine Steuer- und Abgabenquote von etwa 40 Prozent; es bleiben also rund 60.000 Euro netto übrig. Und das ist erst der Anfang.

51.500 Euro „allgemeine Kostenpauschale“ – steuerfrei

Zusätzlich bekommen EU-Abgeordnete eine „allgemeine Kostenpauschale“: Mehr als 51.500 Euro pro Jahr – steuer- und sozialabgabenfrei. Das Geld ist zum Beispiel für Büroeinrichtung oder Kfz-Kosten vorgesehen. Allerdings müssen die Abgeordneten keinerlei Nachweise über die Ausgaben vorlegen.

44.000 Euro „Residenzzulage“ – steuerfrei

Als EU-Parlamentspräsident bezog Schulz außerdem eine „Residenzzulage“ in Höhe von etwa 44.000 Euro jährlich. Auch sie ist steuer- und sozialversicherungsfrei.

Mehr als 17.000 Euro „Repräsentationszulage“ – steuerfrei

Doch auch damit noch nicht genug. Um das Europäische Parlament adäquat repräsentieren zu können, erhielt Schulz jahrelang eine Repräsentationszulage in Höhe von mehr als 17.000 Euro pro Jahr. Auch hier: Keine Steuern und Abgaben.

111.000 Euro Sitzungspauschale – steuerfrei

Es ist immer noch nicht alles genannt. Denn der Präsident des Europäischen Parlaments erhält außerdem noch eine Sitzungspauschale von 304 Euro pro Tag. Und zwar wirklich jeden Tag, und nicht nur – wie bei den normalen Abgeordneten – für die Tage mit Sitzungen, an denen er tatsächlich teilgenommen hat. Die Zulagen flossen nicht nur von Montag bis Freitag, sondern auch jeden Samstag und jeden Sonntag – und natürlich auch an jedem Feiertag. Auch wenn Schulz krank war. Sogar im Urlaub!

Jedes Jahr kamen so noch einmal etwa 111.000 Euro zusammen. Und wieder: ohne Steuern und Abgaben.

 SPD weiter im Abwärts-Strudel – Merkel hängt Schulz ab

Mehr als zwei Jahre lang 280.000 Euro – netto

Zumindest in den Jahren 2012 bis 2014 verfügte Schulz somit über ein Netto-Gesamteinkommen von mehr als 280.000 Euro: Erst im April 2014 ließ Schulz die steuerfreien Zusatzzahlungen der Sitzungspauschale einstellen für die Zeit des EU-Wahlkampfs einstellen.

In Deutschland entspräche dieses Nettogehalt bei einer Steuer- und Abgabenquote von 45 Prozent einem Bruttogehaltvon mehr als 500.000 Euro. Die Vergünstigungen, die kostenfreien Büroräume in Straßburg und Brüssel, die Räumlichkeiten im Deutschen Bundestag, sein Anspruch auf zwei Dienstwagen plus zwei Fahrer oder das  Extrabudget für persönliche Mitarbeitersind da noch gar nicht mit eingerechnet.

Die Bundeskanzlerin verdient etwa 290.000 Euro pro Jahr – brutto

Zum Vergleich: Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkelerhält brutto etwa 290.000 Euro pro Jahr. Schulz kassierte also jahrelang deutlich mehr – und verdiente auch vorher in den 18 Jahren als einfacher EU-Abgeordneter nicht schlecht.

Natürlich weiß niemand, wie viel Geld Schulz davon ausgegeben hat. Aber die Gerüchteküche brodelt längst: „Man geht davon aus, dass Schulz inzwischen Multi-Millionär ist“, schreibt der Finanzexperte Fritz.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here