Gründer des größten sozialen Netzwerkes in Russland packt aus – FBI versuchte ihn anzuwerben

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Social Media: Russischer Gründer von VKontakte und Telegram über FBI-Anwerbeversuche

Im Interview mit der US-amerikanischen Zeitschrift The Baffler hat der Gründer des populären russischen Netzwerkes vk.com und des Instant-Messengers Telegram, Pawel Durow, über Versuche des FBI, ihn anzuwerben, gesprochen.

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Die US-amerikanische Bundesbehörde Federal Bureau of Investigation (FBI) soll noch im Jahre 2014 besonderes Interesse für Durow und dessen Arbeit gezeigt haben, als dieser seinen Aktienanteil an VKontakte verkaufte. Auch seine erste Begegnung mit FBI-Agenten fand an der US-Staatsgrenze in demselben Jahr statt.

Das FBI interessierte sich für seine Arbeit und für die Aufmerksamkeit, die die russischen Sicherheitsbehörden ihm geschenkt hatten. Nachdem Durow den kostenlosen Instant-Messaging-Dienst für verschlüsselte Nachrichten, Fotos, Videos und Dokumente gegründet hatte, besuchten ihn zwei FBI-Agenten in einem Haus in San Francisco, das der Unternehmer über die Unterkünfte-Plattform Airbnb gemietet hatte, und forderten ihn auf, einen Kanal für wechselseitigen Informationsaustausch zu schaffen.

Außerdem erzählte Pawel Durow von einem FBI-Versuch, einen seiner Mitarbeiter mit einer großen Geldsumme zu bestechen. Die Bemühungen sollen aber gescheitert sein, weil Durows Entwickler auch ohne Schmiergeld ziemlich gut verdienen.

Pawel Durow verließ Russland im Jahre 2014 und zog nach Finnland. Der Unternehmer erklärte, dass er sich nie auf eine Zusammenarbeit mit Behörden irgendeines Landes einließ und dass er Nutzerdaten weder an russische noch an US-amerikanische Behörden übermittelte.

Quelle : https://deutsch.rt.com/newsticker/56853-gruender-russischen-netzwerkes-vkontakte-ueber-fbi-anwerbungversuche/

 

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